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JOSHUA HYSLOP - In Deepest Blue

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joshua-hyslop
Artist JOSHUA HYSLOP
Title In Deepest Blue
Homepage JOSHUA HYSLOP
Label NETTWERK
Leserbewertung
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7.5/10 (2 Bewertungen)

Der Singer-Songwriter JOSHUA HYSLOP ist in Kanada zuhause und „In Deepest Blue” ist sein zweites Album. Seinen Indie-Folk hat er seit 2013 in über 50 intimen „House Shows“ zum Besten gegeben. Er hat kleine Wohnzimmerkonzerte gespielt und auch bei denjenigen übernachtet, die ihn eingeladen hatten, einen Abend mit ihren Familien und Freunden zu verbringen. Diese Zeit war sehr prägend für Joshua und so spiegelt sich auch vieles, was er quer durchs Land reisend erlebt hat, in den neuen Song wider. Geschrieben hat er die Lieder der neuen Platte allerdings nicht daheim in Abbotsford, sondern in Nashville/Tennessee.

Auf diese Weise sind 13 wunderbare, leise Songs entstanden, die es gewaltig in sich haben. Angefangen beim bezaubernden Opener „The Flood“, der mit einer zarten Mandoline und einer rustikalen Akustikklampfe beginnt, um sogleich von sanftem Gesang perfekt ergänzt zu werden, auf den beim sich anschließenden „Falling“ eine hörenswerte Pedal Steel Guitar folgt; über das countryeske „Living & Dying“, das sich mit dem Klimawandel beschäftigt, bis zu „Let It Go“, das eine sanfte Violine mit einem gezupften Sechssaiter und einem aufsteigendem Refrain vereint. Nicht zu vergessen der Titeltrack „In Deepest Blue“, bei dem insbesondere das Finger-Picking gefällt, dem Mr. Hyslop auch beim „Instrumental“ besondere Aufmerksamkeit schenkt. Wie oft der Mann wohl schon den „Last Train Home“ verpasst hat? Ich bin mir sicher, dass dieser Umstand gleich viel weniger dramatisch und nervig ist, wenn am Bahnsteig jemand wie JOSHUA HYSLOP seine Gitarre auspackt und derart gefühlvolle Songs performt. Wobei er auch schwungvolle Melodien drauf hat, wie er mit dem beseelten „Gone“ unter Beweis stellt.

Der Künstler wünscht sich, dass die potenziellen neuen Fans „In Deepest Blue“ von Anfang bis Ende durchhören, deshalb will ich auch gar keine Stücke in den Mittelpunkt rücken. Wer die Platte in den CD-Player schiebt und auf „Start“ drückt, wird aber eh nicht auf die Idee kommen, zu skippen, sondern nach den rund 50 Minuten Spielzeit als nächstes eher die Repeat-Taste nutzen.

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