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KAMINARI - Faraday’s Daydream

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Artist KAMINARI
Title Faraday’s Daydream
Homepage KAMINARI
Label PREVISION MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Trotz des Bandnamens („Kaminari“ bedeutet auf Japanisch Gewitter) stammt dieser Fünfer schlicht und einfach aus Baden-Württemberg. Nach einer Debüt-EP im Jahre 2002 und Bereicherung mehrerer Sampler stellt „Faraday’s Daydream“ das erste reguläre Album dar. Als musikalische Zielrichtung werden klassischer Hard Rock und melodischer Metal angegeben. Bei der Produktion hat man sich die Mithilfe von Achim Köhler gesichert, der auch schon für Bands wie PRIMAL FEAR, SINNER oder BRAINSTORM an den Reglern gedreht hat.

Gestartet wird mit dem Midtempo-Rocker „Vampire Vanity“, der den Schönheitswahn in der (Damen-) Welt thematisiert sowie durch passende Breaks und gelungene Gitarrensoli überzeugt. Überhaupt hat man sich, was die Inhalte der Songs angeht, wirklich etwas einfallen lassen. Bei „Eye-Borg“ geht es um den Hüter von Recht und Ordnung im 23. Jahrhundert, der mit seinen Röntgenaugen die Lügen seines Gegenübers erkennt. „Night Without Dawn“ behandelt den letzten Krieg auf Erden, wobei der gute alte Shakespeare an den Lyrics beteiligt wurde. Musikalisch fallen einige MAIDEN-Anleihen auf. Schlicht „Philip Marlowe“ heißt der locker abrockende Song über den gleichnamigen Privatdetektiv. Freunde balladesker Töne werden mit dem schlichten, von der Akustikgitarre unterstützen „Halfway To Heaven“ zufrieden gestellt. Mit „Guardian Angel“ gibt es einen Stampfer, in dessen Text ein Psalm eingebaut wurde. Noch erwähnen sollte ich die Halbballade „My Black Colors“ und „Stairway To The Galaxy“ mit der musikalischen Verarbeitung von Apollo Raumfahrt Missionen.

Wie sich aus der Beschreibung der Songs bereits angedeutet hat, ist die inhaltliche Vielseitigkeit sicher ein hervorstechendes Merkmal und zugleich Pluspunkt dieser Veröffentlichung. Spiel- und produktionstechnisch ist alles im Lot, allerdings würde ich mir für das hier anvisierte Genre den einen oder anderen knackigen Ohrwurm wünschen. Fazit: Für die Anhänger von songorientiertem Heavyrock ist „Faraday’s Daydream“ unbedingt zu empfehlen.

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