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KATE NASH - Girl Talk

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Artist KATE NASH
Title Girl Talk
Homepage KATE NASH
Label HAVE 10P RECORDS
Veröffentlichung 01.03.2013
Leserbewertung
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5.7/10 (9 Bewertungen)

KATE NASH war vor einigen Jahren ein ähnliches Internet-Phänomen wie ihre Kollegin LILY ALLEN. Die beiden Londonerin waren seinerzeit über Myspace bekannt geworden – bei KATE NASH kam der Durchbruch 2007 mit dem Track „Foundations“ vom Debüt „Made of Bricks“ und auch der 2010er Nachfolger „My Best Friend Is You“ schaffte es bis in die Top Ten und konnte mit „Do-Wah-Doo“ einen Single-Hit aufweisen. Ansonsten war es in den letzten Jahren allerdings eher still um Miss Nash, deren Bruder Ed Mitglied der Indie-Band BOMBAY BICYCLE CLUB ist. Das soll sich jetzt mit dem dritten Longplayer „Girl Talk“ und einem gleichzeitigen Imagewechsel ändern.

KATE NASH will rotziger, punkiger rüberkommen, wovon zu Beginn jedoch noch nicht viel zu hören ist. Der Opener „Part Heart“ präsentiert sich eher zurückhaltend-nett, okay, hier und da jault auch mal eine Langaxt auf, aber das ist ebenso wie beim folgenden „Fri-end?“ doch die gut gelaunte Kate, die man bereits von ihren bisherigen Veröffentlichungen im Hinterkopf hat. In diesem Sinne schließt sich dann auch der Sprechgesang von „Death Proof“ an und die Frage „Are You There Sweetheart?“ beantwortet die 25-jährige mit unspektakulären Midtempo-Melodien gleich selbst. Dank „Sister“ wird es nach einem akustischen Einstand in der Tat ein wenig rotziger, es überwiegt jedoch weiterhin der Pop, den es zuckersüß mit „OMYGOD!“ und „Oh“ auf die Ohren gibt. Das ist nicht einmal negativ gemeint, denn darauf versteht sich KATE NASH und das nehme ich ihr auch eher ab als das vertrackt-schrammelige „All Talk“. „Conventional Girl“ macht seinem Namen durchaus alle Ehre und auch „3AM – USA2P1298498“ beschränkt sich auf bewährtes, ehe „Rap For Rejection“ und „Cherry Pickin’“ sich noch einmal in Sachen Rotz-Pop versuchen. In Slow-Motion schließt sich „Labyrinth – USA2P1298501“ an, um mit „You’re So Cool, I’m So Freaky“ und „Lullaby For An Insomniac“ minimalistisch nachzulegen.

Am Ende stehen bei KATE NASH dann gar noch ein paar orchestrale Bombastklänge auf dem Programm – mir scheint, dass die Dame auf „Girl Talk“ einfach mal alles musikalisch umgesetzt hat, was sie eh schon lange mal machen wollte. Nicht jeder der 15 Tracks ist zu 100 % gelungen, auch große Hits sucht man vergeblich. Stattdessen gibt es eine bunte Mischung, die durchaus kurzweilig ist, auch wenn ich den gewollten Imagewandel nicht wirklich erkennen und nachvollziehen kann.

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Kate Nash 'Girl Talk' Tracklist
1. Part Heart Button MP3 bestellen
2. Fri-End? Button MP3 bestellen
3. Death Proof Button MP3 bestellen
4. Are You There Sweetheart? Button MP3 bestellen
5. Sister Button MP3 bestellen
6. Omygod! Button MP3 bestellen
7. Oh
8. All Talk
9. Conventional Girl Button MP3 bestellen
10. 3am
11. Rap For Rejection
12. Cherry Pickin'
13. Labyrinth
14. You're So Cool, I'm So Freaky
15. Lullaby For An Insomniac
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