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KHADAVER - Exstinctio Mundi

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Khadaver-Exstinctio-Mundi
Artist KHADAVER
Title Exstinctio Mundi
Homepage KHADAVER
Label EIGENPRODUKTION
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Mit KHADAVER haben wir es mit einer Metalband aus der Slowakei zu tun, die 2016 bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiert und sich seither einen respektablen Ruf in der heimischen Metal- und EBM-Szene erarbeitet hat. So durften die Jungs unter anderem schon als Opener für die begnadeten KREATOR fungieren und geben nun weiterhin in Eigenproduktion ihr zweites Album „Exstinctio Mundi“ heraus. Wie der Name schon deutlich macht, erzählen KHADAVER mit diesem Konzept einmal mehr ihre Visionen vom Untergang der Menschheit und zeichnen düstere, apokalyptische Bilder. Gehört sich ja so, ne?

Keine Sorge, mit EBM hat das Ganze eher weniger zu tun, auch wenn sich die Band selbst in Genres wie Cyber Metal bzw. Electric Metal einsortiert – was auch immer man sich darunter nun genau vorstellen mag. Jedenfalls sind genügend klassische Metal-Elemente vorhanden, allen voran natürlich verzerrte Gitarren und – zugegeben – fett klingendes Schlagzeug, das zudem auch noch saugut gespielt wird („Incipit Futurum“). Trotzdem werden Einige ihre Schwierigkeiten mit den doch sehr kitschig anmutenden Synthies und den orchestralen Elementen bekommen, hier wird ordentlich polarisiert. Ob man nun unbedingt Geigen oder Klaviergeklimper („Via Aeons And Cosmos“) zur Untermalung braucht, entscheidet letztendlich eben doch jeder für sich.

Unabhängig davon lässt sich zumindest sagen, dass hier unheimlich viel Atmosphäre erzeugt wird und man sich durchaus in Stimmungen verlieren kann, man muss es eben mögen oder andererseits sehr offen für Ungewohntes sein. Insgesamt präsentiert sich eine weite Bandbreite an klassischen und ungewöhnlichen Elementen, die ziemlich stimmig miteinander verflochten werden und so doch in der Lage sind, ein großes Ganzes zu formen. Großer Respekt ist dem Sänger zu zollen, der definitiv die richtige Rolle in der Band einnimmt und sein Leben lang nichts anderes mehr tun sollte. An dieser Stelle ein Anspieltipp für diejenigen mit wenig Zeit: „Progress Through The Firepower“ liefert einen ganz guten Eindruck davon, was der Hörer mit „Exstinctio Mundi“ zu erwarten hat.

Letztlich kann man hier getrost mal reinhören; gerade wenn man vielleicht mal die Schnauze von der tausendsten Standardband voll hat, taugen KHADAVER gut für einen audiovisuellen Reset. Mal was anderes.

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