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KIJU - Demo(n)cracy

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Kiju-Demoncracy.jpg
Artist KIJU
Title Demo(n)cracy
Homepage KIJU
Label TWO FAT MEN/ HARDEBARAN
Leserbewertung
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7.2/10 (5 Bewertungen)

Mit “Nothing to play for” konnten die Italiener von KIJU schon einen kleinen Achtungserfolg verbuchen, auch wenn die Mischung aus thrashenden SEPULTURA- und FEAR FACTORY-Parts sowie BIOHAZARD/ STUCK MOJO-Groove nicht wirklich innovativ war.

Diese „unoriginelle“ Mischung hat man beibehalten, aber verbessert. So knallen Songs, wie „Inside“ oder das riffige „Seize by the Neck“ um einiges deftiger. Man hat die Metal-Anteile verstärkt und vor allem an der Produktion gearbeitet. Da walzt die Doublebass ohne Ende, die Groove-Riffs sitzen und auch die brutalen Shoutings kommen auf den Punkt. Dabei kommt einem bei allen Songs immer wieder die Fusion oben genannter Bands in den Sinn. Die Riffs klingen immer noch original nach Andreas Kisser (SEPULTURA) und wenn die Brüll-Fraktion so richtig loslegt, kommen einem bei der Kombination aus energischen Growls und brutal-angepisst klingenden Spoken Words und Shouts immer wieder Max Cavalera (SEPULTURA) und Evan Seinfeld bzw. Billy Graziadei (BIOHAZARD) oder auch STUCK MOJO-Kollege Bonz in den Sinn. Vor allem das nicht ganz akzentfreie Englisch erinnert von mal zu mal sympathisch an die erwähnten Bands.

Ohne Frage ein recht fette Platte, die KIJU hier eingetütet haben. Für mehr als eine gelungene Reise in die Vergangenheit reicht es aufgrund der fehlenden Eigenständigkeit dann allerdings nicht.

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