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KILT - The Art of Selfdestruction

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Artist KILT
Title The Art of Selfdestruction
Homepage KILT
Label TTS MEDIA MUSIC
Veröffentlichung 02.12.2002
Leserbewertung
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Nach einigen ganz ordentlichen Demos und Eigenproduktionen haben es die Schleswig-Holsteiner nun endlich geschafft und mit “The Art of Selfdestruction” ihr Label-Debüt am Start. Und auch da machen die sechs Rocker ihre Sache sehr ordentlich.

Eine exakte Typisierung fällt bei dem Sound etwas schwer, da die Kollegen doch so einige Einflüsse in ihre Songs einbauen. Dabei würde ich am ehesten doch noch den Begriff Nu Rock verwenden. So geht reicht die Reichweite von Grunge über Nu Metal bis hin zu Alternative. Die Formation besteht auch gleich aus der typischen Nu Rock-Besetzung, in der sich neben den klassischen Rock-Instrumenten auch ein Kollege um Turntables und Samples kümmert.

Beim Opener geht’s erst mal richtig deftig zu Werke. Sänger Ric shoutet/ kreischt ordentlich los und auch die Riff-Fraktion lässt es (untermalt von Scratches) richtig krachen. Da kommen einem sofort DISTURBED oder auch LINKIN PARK in den Sinn. Doch dann wird’s auch gleich etwas melancholischer und ruhiger, wobei der Sound dann etwas an frühe HOOBASTANK und INCUBUS erinnert. Sehr schön finde ich den Refrain, bei dem Ric seine verschiedenen Vocal-Styles einsetzt, die vom sauberen Gesang über Growls bis hin zu energischen Core-Shouts reichen und wirklich alle mehr als amtlich sitzen. Wobei die doch sehr tiefen Grunts vor allem hier teilweise etwas deplaziert wirken. Für meinen Geschmack hätten die energischen Core-Shouts völlig ausgereicht, aber gut. In dieser Art sind eigentlich alle Songs strukturiert. Man bewegt sich in sehr ruhigen, fast melancholischen Passagen, um dann richtig auszubrechen. Dabei behält man immer die Melodie und den Groove im Visier, was die meisten Songs zu Clip-kompatiblen Krachern macht, die Sonntags-Abends bei vivaplus sicherlich ihre Freunde finden dürften. Ich hatte doch vorhin mal LINKIN PARK erwähnt, oder? Bei diesen hat man sich (bewusst oder unbewusst) beim Song “Bitch” bedient. So klingt der Mittel-Part mit dem Text “now you wanna do the best for me, go away” schon ziemlich nach “A Place for my Head” Und sollten sich DISTURBED doch mal auf Deutschland-Tour begeben, wären KILT sicherlich der ideale Support.

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Art Blakey 'The Art of Selfdestruction' Tracklist
1. Faith
2. 'S Make It Button MP3 bestellen
3. Waltz for Ruth
4. One for Gamal
5. Little Hughie
6. Olympia
7. Lament for Stacy
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