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L.A. - King of Beasts

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L.A.
Artist L.A.
Title King of Beasts
Homepage L.A.
Label SONY
Leserbewertung
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Hinter L.A. steckt der spanischen Musiker und Songwriter Luis Albert Segura, der mit „King of Beasts“ seine fünfte Langrille veröffentlicht. Der Multiinstrumentalist wurde dabei von seiner Band bestehend aus Pep Mulet (Gitarre, Synthies, Percussion & Backing Vocals), Angel Cubero (Bass) und Dimas Frías (Drums, Percussion & Backing Vocals) unterstützt. Produziert hat das Mastermind das Album gemeinsam mit seinem langjährigen Studiopartner Antonio Noguera. Vor Kurzem waren L.A. noch als Support von BAND OF HORSES auf Europatour, ansonsten vermag ich über die Iberer wenig Hintergrundwissen zu liefern.

Dafür liefern L.A. jedoch lupenreinen Pop, der mit dem Opener „King of Beasts #7“ absolut vielversprechend startet und sich über die folgenden 16 Tracks im guten Mittelfeld einpendelt. Nach dem Auftakt hätte ich persönlich einen kleinen Paukenschlag erwartet, stattdessen kommen dank des dezent rockigen „Leave It All Behind“ eingängige Melodien, die mühelos ins Ohr gehen, mir allerdings insgesamt ein wenig zu glatt und austauschbar ausfallen. In diesem Sinne begleiten Señor Segura und seine Mannen den geneigten Hörer durch rund 50 kurzweilige, aber in Summe etwas uniforme Minuten. Dabei darf durchaus getanzt werden (vgl. „Helsinki“ oder auch „Where The Angels Go“) und auch ruhige Töne schlägt der Mallorquine gekonnt an (z.B. „Wind“ oder die Lagerfeuernummer „House of The Wasted Truth“), wobei hier insbesondere die Americana-Ballade „Suddenly“ heraussticht. Im Übrigen gibt es dieses Lied später noch einmal als beschwingten Popsong auf die Ohren. Einen kleinen experimentellen Moment erfährt die Musik beim vergleichsweise verschrobenen Intermezzo „Elephant Interlude 10“, ehe es radiotauglich mit Tracks wie „The Keeper And The Rocket Man“, „Fire In Your Eyes“ und „Stay“ auf die Zielgerade geht. Das reduzierte „Lost & Gone“ zieht noch mal den Stecker, während „Again Today“ rhythmusbetont übernimmt und „Adios Savannah“ für einen perlenden Piano-Abschluss sorgt.

Keine Frage, Luis Albert Segura aka L.A. versteht sein Handwerk, kommt aber vielleicht gerade deshalb manchmal zu statisch rüber. Wem COLDPLAY in der jetzigen Teenie-Pop-Darreichungsform nicht mehr zusagt, wird sich aber über den Sound auf „King of Beasts“ mit Sicherheit freuen.

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