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LAB - Where Heaven Ends

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Artist LAB
Title Where Heaven Ends
Homepage LAB
Label DRAKKAR/ BMG
Veröffentlichung 29.03.2005
Leserbewertung
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7.8/10 (4 Bewertungen)

Wer sich im letzten Jahr XANDRIA zu Gemüte führte, wird nicht schlecht gestaunt haben, was für eine „verrückte“ Vorband Lisa & Co. da an Bord hatten. Die 5köpfige Truppe, die da auf der Bühne in merkwürdigen Outfits vor sich hin musizierte, passte so gar nicht ins Bild angepasster MTV Clones. Besonders die Sängerin, eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und Femme Fatale, rastete hinter ihrem Ständer dermaßen aus, dass so manch „Junggrufti“ hilfesuchend in Deckung ging. Einige der Songs, die sich nun auf dem dritten Album der Finnen befinden, wurden damals schon zum besten gegeben und es zeugt schon von kompositorischer Klasse, dass man sie direkt wiedererkennt. Noch mal kurz was zur Biographie: Ana (so heißt der blonde Engel) und ihre männliche Instrumentalfraktion haben mit „Porn Beautiful“ und „Devil is a Girl“ bereits 2 Longplayer und zudem einen Haufen Singles veröffentlicht. Nicht ohne Erfolg, wie der Einsatz der zugehörigen Videos bei MTV Nordic beweist.

Aber was für ein Genre beackern die Skandinavier eigentlich? Das ist eine gute Frage, denn man lässt sich nur sehr schwer kategorisieren. Im Grunde ist es Pop, großspuriger Pop voller Pathos und Emotion, immer am Rande des Wahnsinns angesiedelt. Ich würde sogar so weit gehen, dass ABBA hier ordentlich Pate standen, wenn man die weiträumigen Refrains betrachtet. Ein Stück wie „Danger“ enthält deutliche Chanson-Anklänge, was natürlich auch an der lasziv-zerbrechlichen Stimme liegt, die gleichermaßen kindlich wie verrucht klingt. Auf der anderen Seite kommt die Gitarrenfraktion nicht zu kurz, wenngleich wir es hier nicht mit Metal oder Rock zu tun haben, allenfalls Pop Rock. „Raining Dogs“ enthält z.B. ein paar etwas härtere Passagen, die live besonders gut zur Geltung kommen dürften. Eine Mischung aus ABBA und den SMASHING PUMPKINS vielleicht? Sicherlich schwer vorstellbar, und es freut mich, dass die BMG auch mal solchen Künstlern eine Chance gibt. Dass das Label an sie glaubt, erkennt man schon daran, dass man sie auch wieder als Vorgruppe von ZERAPHINE durch die Lande schickt. Auf dieses Doppel Feature freue ich mich jetzt schon!

Erstaunlicherweise kann man die Scheibe ohne nennenswerte Ausfälle von vorne bis hinten durchhören und fühlt sich danach irgend gereinigt, beschwingter. Als weitere Anspieltipps möchte ich noch den Opener „Where Heaven Gets Dirty“ und „Goddess“ nennen. Eine schöne Abwechslung von all den (gewollt) brutalen Machwerken, hier regieren Melopop und der Mut zur großen Geste!

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Lab 'Where Heaven Ends' Tracklist
1. When heaven gets dirty Button MP3 bestellen
2. Danger Button MP3 bestellen
3. Love like hell! Button MP3 bestellen
4. Insane with love Button MP3 bestellen
5. Raining dogs Button MP3 bestellen
6. Who is she? Button MP3 bestellen
7. Godness I'm a goddess
8. Tortune for two
9. Dog super hero
10. Did you ever hate me? Button MP3 bestellen
11. Where heaven ends Button MP3 bestellen
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