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LAST GRAIN IN THE HOURGLASS - s/t

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Artist LAST GRAIN IN THE HOURGLASS
Title s/t
Homepage LAST GRAIN IN THE HOURGLASS
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.1/10 (10 Bewertungen)

Eigenproduktionen von hoffnungsvollen Newcomern zu besprechen, ist für jeden Rezensenten schwierig. Natürlich steht den Bands nicht das große Budget zur Verfügung, um astreine Produktionen zu zaubern. Aber das Potenzial einer Formation ist durchaus erkennbar. LAST GRAIN IN THE HOURGLASS ist so eine Band mit Potenzial.

Auf drei Tracks plus einem Instrumentalintro rocken die vier Bayern zwischen ungestüm hart und progressiv melodisch. Der einminütige Einstand stärkt mit Synthesizerteppichen die Prog-Atmosphäre, die „Chronophobia“ sogleich verbal einreißt. Sänger Chris’ Organ ist energiegeladen und stets zur Stelle, was den griffigen, surfbaren Riffbrettern und Drumorgien zugute kommt. „3rd Message Arrival“ beginnt melancholisch gefangen, bevor der Spannungsbogen etwas ungestüm am Ohrgang kratzend den Emotionen Lauf lässt, aber niemals die Klasse des herausragenden Tracks „Elemental“ erreicht. Beinah verträumt schlendert man im Gitarrenregen, bevor stromfressende Ungetüme das Gehirn anzapfen, um dem nebulös effektverzerrten Gesang Zugang zu verschaffen. Hier große Namen wie die DEFTONES NICHT in den Mund zu nehmen, fällt schwierig.

Solche Kompositionen lassen selbst die vernehmbaren Aufnahmeumstände vergessen. Jeder einzelne Track wächst in seiner atmosphärischen Dichte – wobei speziell die progressiven Töne hier besondere Güte haben. Wer sich vom Potenzial des Quartetts überzeugen will, kann dies kostenlos auf deren Homepage tun – reinschauen, es lohnt sich.

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