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LORD WIND - Atlantean Monument

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Lord-Wind-Atlantean-Monument.jpg
Artist LORD WIND
Title Atlantean Monument
Homepage LORD WIND
Label NO COLOURS RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.7/10 (6 Bewertungen)

Dass Rob Darken (GRAVELAND) einen an der Klatsche hat, ist allgemein bekannt. Sein Nebenprojekt LORD WIND hingegen dürfte der breiten Masse eher entgangen sein. Dabei musiziert er unter diesem Namen bereits seit 1994 und legt nun sein viertes Werk und somit das erste seit dem Jahre 2000 („Heralds of Fight“) vor. Mit LORD WIND will der polnische „Meister“ den alten Melodien huldigen, welche tief mit den Begriffen Pagandom und Heathendom verwurzelt sind. „…, I find things that are very much lost in the world today amongst my people: spiritual and racial identity, heathen and warrior consciousness, pride and honor of, and for, the White European nations”. Also wieder der übliche geistige Dünnschiss. Musikalisch fand bereits auf dem letzten Werk eine Wendung weg vom Folk hin zu martialischen Soundtrackklängen statt.

Und die kann man sich über die 76 Minuten durchaus gut reinziehen, wenn man vergisst, wer da im Hintergrund die Fäden zieht. Das meiste dürfte bei der Ein-Mann-Formation am Rechner entstanden sein, plus beispielsweise Akustikgitarrenklänge. Ergebnis der Bemühungen: Epische Soundlandschaften, Lautmalerei, Chöre, tribalistische Percussion. Das alles sehr im Spirit der Conan-Scores, die den guten Rob stark beeindruckt haben dürften. Sicherlich auch ideologisch, denn der darwinistische Ansatz eines John Milius passt gut zum Überlebenskampf der Rassen und Kulturen. Einzelne Tracks hervorzuheben ist hier obsolet, denn im Grunde haben wir einen einzigen langen majestätischen Song, der ganze Armeen stolzer Krieger vor dem geistigen Auge auferstehen lässt. Hier und da lassen sich ein paar orientalische Einflüsse finden, welche zusätzliche Farbtupfer setzen.

Also alles in allem eine zweischneidige Angelegenheit: Musikalisch könnte „Atlantean Monument“ sogar Fans solcher Verbünde wie QNTAL ansprechen, ideologisch ist die Sache natürlich unter aller Kanone. Eigentlich schade.

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