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LUCTUS/ ARGHARUS - Sonitus Caeli Ardentis

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Luctus-Argharus-Sonitus-Caeli-Ardentes.jpg
Artist LUCTUS/ ARGHARUS
Title Sonitus Caeli Ardentis
Homepage LUCTUS/ ARGHARUS
Label LEDO TAKAS RECORDS
Veröffentlichung 05.05.2006
Leserbewertung
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Das litauische Label Ledo Takas präsentiert uns mit dieser Split die beiden heißesten Newcomer in Sachen Black Metal aus diesem für extreme Metal-Kunst eher unbekannten Land des Baltikums. Dabei erweckte eine leicht abgewandelte Swastika im Artwork mein Misstrauen, aber da nach einiger Recherche keine der beiden Bands mit rechter Gesinnung kokettiert, kann man sich nun also der Musik widmen.

Hier beginnt das Ein Mann-Projekt des seit seiner Kindheit im Italien sesshaften Simonas aka LUCTUS. Dieser präsentiert uns nach einem mystischen Intro brachialen Industrial-Black Metal der feinsten Sorte. Nordische kalt-sägende Highspeed-Riffs, pumpende Blast Drums, welche des öfteren deutlich nach Compi riechen, auch wenn angeblich von einem menschlichen Schlagwerker eingeballert. Dazu röchelt, growlt und schreit Luctus leicht verzerrt hasserfüllte Texte, welche klassisch über das Verderben in unserer Welt handeln. Trotz aller brachialer Härte sorgt das talentierte Händchen des Masterminds dafür, dass „Groove“ und Eingängigkeit nie zu kurz kommen. Der beste Song „Filthy Blood, Guts and Shit“ bestätigt dies mit unbändiger Gewalt in den Drums, sägenden Mosh-Riffs und gut platzierten Breaks mit mächtigen, fast rockenden Riff-Walzen. Die sechs LUCTUS-Songs werden dabei in einem amtlichen und gelungen differenzierten Sound durch die Boxen geblasen und brauchen sich dabei nicht vor diversen nordischen Produktionen verstecken. Ein gelungenes Label-Debüt des italienischen Litauers, welcher uns hoffentlich bald mit einer Full Length beehren wird.

Ebenfalls ihren Start mit dieser Split markieren ARGHARUS, die im Gegensatz zu LUCTUS weiterhin in ihrem Heimatland ansässig sind. Auch wenn sich dieses Quartett ebenfalls dem old school-Black Metal verschrieben hat, geht man bei den vier komplett in Muttersprache verfassten Songs doch etwas abwechslungsreicher ans Werk als die Kollegen. Dies soll aber nicht heißen, dass es weniger brachialer zuginge. Dabei setzen ARGHARUS allerdings mehr auf die Kombination von thrash-durchsetzten Songs, welche zusammen mit den Blast-Passagen und den klirrenden Riffs die klassische Black Metal-Schiene ergibt. Klanglich dengeln die Litauer im Vergleich zu ihren Split-Partnern ne Ecke organischer, was aber gleichzeitig einen etwas verwaschenen Sound ergibt, was sich vor allen bei den Gitarren und den unverständlichen (nicht nur wegen der Sprache) Vocals bemerkbar macht. Dennoch reicht der Druck locker aus, um so einige Underground-Produktionen zu verblasen.

Zusammen mit der amtlichen Vorstellung von LUCTUS macht „Sonitus Caeli Ardentis“ erfreulich deutlich klar, dass aus dem Metal-Entwicklungsland Litauen in Zukunft noch einige fette Black Metal-Kost zu erwarten sein dürfte!

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Red Hot Chili Peppers 'Sonitus Caeli Ardentis' Tracklist
1. Dani California
2. Snow ((Hey oh))
3. Charlie
4. Stadium arcadium
5. Hump da bump
6. She's only 18
7. Slow cheetah
8. Torture me
9. Strip my mind
10. Especially in Michigan
11. Warlocks
12. C'mon girl
13. Wet sand
14. Hey
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