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LUNATIC GODS - Mythus

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Lunatic-Gods-Mythus.jpg
Artist LUNATIC GODS
Title Mythus
Homepage LUNATIC GODS
Label HROM RECORDS
Veröffentlichung 19.04.2004
Leserbewertung
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Die aus der Slowakei stammenden LUNATIC GODS gehören in ihrer Heimat zur Speerspitze extremer Klänge, wobei ich jetzt bewusst nicht das Genre Death Metal erwähne. 1994 unter dem Namen BESTIALIT gegründet nannte man sich schon nach einer Split um, der neue Name sollte den vielschichtigen Sound besser repräsentieren. Seitdem hat man einige Samplerbeiträge, eine EP und – „Mythus“ eingeschlossen – 4 Longplayer veröffentlicht, welche in Germany doch eher unbekannt sein dürften. Den Vorgänger „The Wilderness“ nenne ich sogar mein Eigen, wurde aber nicht sonderlich warm damit. Im Laufe der Jahre verschliss man auch mehrere Plattenfirmen, so war man z.B. beim slowakischen Vorzeigelabel Metal Age unter Vertrag, wurde aber abgeschossen, als man sich von Sänger Mortis trennte, der bei besagtem Laden tätig ist… Und über ihre früheren Member verlieren die „irren Götter“ sowieso keine besonders positiven Worte. So wird man nicht müde zu erwähnen, dass der ehemalige Keyboarder King homosexuell sei. Jedenfalls steht jetzt eine Frau (Lu) an den Tasten, da sollte es derartige Probleme nicht mehr geben. Den Gesang wiederum übernahm wie bei der letzten VÖ Horár von der befreundeten Formation PROTEST. Und da „Mythus“ auf Hirax (aka Pavel) eigener Company „Hrom Records“ erscheint, besitzt man auch in diesem Bereich vollkommene Freiheit.

Neben dem zum wiederholten Male recht atypischen Cover fällt auch sofort der extreme Stilmischmasch auf, den die Band selbst „Lunatic Metal“ getauft hat. Da gibt es wilde progressive Klänge neben Uptemo Death Parts. Orientalisches, slawisches und auch „romantische“ Gothic Keyboard Einlagen (passender Weise „A beautiful City“ betitelt). Das alles in nicht allzu druckvoller Produktion und mit diversen Gesangsstilen. Die cleane Stimme geht sicher in Ordnung (vielleicht etwas theatralisch) aber das Growling fällt mir doch etwas zu statisch und eindimensional aus. Hier steckt viel Herzblut drin und die Instrumente beherrscht man nach so vielen Jahren ebenso perfekt. Dennoch fehlt mir die klare rote Linie in den Arrangements, die bisweilen wenig flüssig wirken. Etwas zu selbstzweckhaft, man sollte auch einfach mal grooven oder die Sau rauslassen. Aber das ist meine Meinung.

Frickel-Brutalos oder Anhänger von DEATH bis LUNARIS mit symphonischem Einschlag dürfen das hier als Nahrungsergänzung ansehen. Der ganz große Durchbruch wird es aus vielen Gründen nicht werden, wobei der gute Namen im (osteuropäischen) Untergrund sicher bestehen bleibt.

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