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MARIE-JO THÉRIO - Arbre à Fruits

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Artist MARIE-JO THÉRIO
Title Arbre à Fruits
Homepage MARIE-JO THÉRIO
Label NAÏVE
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MARIE-JO THÉRIO, Musikerin und Schauspielerin, wurde 1965 in Moncton, im französischsprachigen Teil Kanadas, geboren. Bereits seit ihrem 13. Lebensjahr komponiert die blonde Musikerin eigene Lieder und verließ mit 17 ihre Heimatstadt in Richtung Montreal für ein Literaturstudium. Der Musik blieb sie mit Auftritten in kleinen Cafés und Konzertsälen treu. Daneben widmete sie sich dem Theater und spielte drei Jahre in der TV-Serie „Chambres en ville“. Durch ein Treffen mit GEORGES MOUSTAKI 1996, der sie einlud, im Casino von Paris als Support eines seiner Konzerte zu spielen, häuften sich auch Auftritte in der alten Welt. Nach den 1995 und 2000 erschienenen Alben „Comme de la musique“ und „La maline“ veröffentlichte sie im letzten Jahr die CD „Les matins habitables“, die nunmehr unter dem Titel „Arbre à Fruits“ erneut aufgelegt wurde.

So zart wie die Dame wirkt, so zerbrechlich sind auch ihre Songs, die bis auf „Song for Lydia Lee“ in französischer Sprache vorgetragen werden. So wie der Opener „Cafe Robinson“, der sich auf leise Pianoklänge beschränkt, die die Stimme der Frankokanadierin ins rechte Licht rücken. Eins meiner Lieblingsstücke ist „Le Chant d’Helium“, das trotz der sparsamen Instrumentalisierung sehr kraftvoll rüberkommt. MARIO-JO THÉRIO pflegt die Tradition des französischen Chansons und erschafft Lieder, so leicht wie Seifenblasen, auch ganz im Stile von JONI MITCHELL, DANIEL LANOIS und RICKIE LEE JONES. Der „Song for Lydia Lee“ bringt noch eine Idee mehr Jazz und Lebendigkeit mit ins Spiel, während die übrigen Stücke überwiegend getragen bleiben. Fast scheint es, als bliebe die Zeit beim Hören der CD stehen oder wanderten die Uhrzeiger doch wenigstens langsamer über das Ziffernblatt. Den Abschluss macht mit „Evangeline“ wieder eine Klavierkomposition, während die Dame bei den vorherigen Titeln auch schon ihre musikalischen Fähigkeiten am Akkordeon, der Melodica und dem Xylophon unter Beweis gestellt hat. Weiterhin vertreten: Bass, Klarinette, Violine und Violincello.

Insgesamt der perfekte Soundtrack, um seinen Gedanken nachzuhängen. Die Songs sind unaufdringlich-schön und bieten die gelungene Kulisse für einen ruhigen Herbstabend bei einer guten Flasche Rotwein.

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