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MEDEIA - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Medeia-Medeia.jpg
Artist MEDEIA
Title s/t
Homepage MEDEIA
Label FULLSTEAM RECORDS
Leserbewertung
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Mit MEDEIA meldet sich ein noch recht unbeschriebenes Blatt aus dem Land der tausend Seen zu Gehör. Die Truppe existiert zwar bereits seit 2002, jedoch ist die hier vorliegende gleichnamige EP erst die zweite Scheibe, nach dem 2006er Debüt „Quantum Holocaust World Domination“. Live waren die Herren bereits mit ENTOMBED und AS I LAY DYING unterwegs.

Die EP ist mit vier Songs kurz und schmerzlos gehalten und oberstes Ziel des Ganzen war es wohl einfach, ein Schlachtfeld zu hinterlassen. In den knapp 11 Minuten knüppelt und prügelt man jedenfalls ordentlich drauf los. Schweden-Klampfen gepaart mit groovendem Rhythmus, bei der Fronter Keijo Niinimaa, der sich übrigens auch bei ROTTEN SOUND die Lunge aus dem Leib brüllt, ordentlich ins Zeug legt. Insgesamt machen sowohl der Opener „Unholy Communion“ als auch die folgenden drei Songs „Na1“, „Na2“ und „Medeia“ einen soliden Eindruck, ohne mit großartigen Ausbrechern oder Überraschungen aufzuwarten. Ordentlich Geknüppel, dem die Melodien aber nicht fehlen und was auch nicht völlig stumpf aus den Boxen poltert.

Da die Jungs derzeit fleißig am Nachfolger werkeln, der bereits im September erscheinen soll, kann man gespannt sein, wie sich diese Knüppel-Melodie-Orgie über die Spielzeit eines gesamten Albums hinweg gestaltet. Was sich hier in EP-Form als angenehme Walze entpuppt, könnte in Full-length evt. langweilig werden. Aber das möchte ich jetzt gar nicht beurteilen, harren wir der Dinge die da noch kommen mögen, gute Ansätze sind jedenfalls zu Genüge da!

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