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METADONE - Another Failure

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Metadone-Another-Failure.jpg
Artist METADONE
Title Another Failure
Homepage METADONE
Label MENTAL REGIME
Leserbewertung
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8.0/10 (7 Bewertungen)

Schwer haben es die neuen Bands, wollen sie sich eine eigene Nische in der so überfüllten Metal-Welt schaffen. So versuchen viele Combos ihre klassischen Roots zu behalten, ohne dabei altbacken zu klingen. Gleichzeitig wollen sie gerade so innovativ sein, ohne in der Flut der jungen, talentierten und sehr selbstbewussten Gruppen unterzugehen. Als Resultat erhält man dann meist nichts Halbes und nichts Ganzes und in diese Kategorie passen auch METADONE ganz gut.

Dabei klingt die einleitende, zweistimmig gespielte Melodie sehr vielversprechend und auch der druckvolle Sound verheisst einiges. Doch was dann folgt, wirkt doch sehr unspiriert. Eingängige HardRock-Riffs, nette aber nicht mitreissende Melodien und wenig packende, heisere Vocals bestimmen das Bild von „Sacrifice“. Das folgende „Not the Same“ nimmt anfangs ne Ecke mehr Schwung auf und versucht mit einem kurzen Scream eine Art Startschuss zu geben, pegelt sich aber dann doch recht schnell auf dem Level von „Sacrifice“ ein. Bei „Touch the Sky“ probiert man es schließlich mit einer Ballade, die zwar ganz nett gelungen ist, aber nicht mit großer Nachhaltigkeit hängen bleibt. Mit dem folgenden „Walls of Separation“ nimmt man dann offensichtlich seine METALLICA-Roots verstärkt mit in die Songs und versucht diese durch brutalere Rhythmen und Metalcore-Screams aufzupeppen, was aber genau in die Sackgasse führt, die ich eingangs beschrieben habe. Dazu bietet „Grief, Fate & Truth“ eine sehr unverblümte Hommage an „Sanatarium“.

Von eben diesen beiden Songs folgen am Ende noch zwei Live-Versionen, die beweisen, dass METADONE auf der Bühne genauso ordentlich rocken wie auf Platte. Das alles beeinflusst mein Resumée aber auch nicht mehr, nämlich, dass diese Band ganz einfach ein wenig überflüssig ist, weil sie letztlich nichts wirklich Bemerkenswertes bietet.

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