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MY SEVERANCE - s/t (Demo)

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Artist MY SEVERANCE
Title s/t (Demo)
Homepage MY SEVERANCE
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

MY SEVERANCE, das muss ich gleich voraus schicken, war mir bis zu dieser 3-Track-Demo total unbekannt. 2003 hat die Band bereits ihr erstes Demo in Eigenregie aufgenommen und unter das Volk gebracht. So war ich doch sehr neugierig, was mich hier denn wohl erwarten möge. Der Pressetext kündigt an, dass dieses Demo der Vorläufer ihres 2007 erscheinenden Longplayers sei. 3 Titel und knapp 15 Minuten Spielzeit geben jedoch nur einen kleinen Einblick in das, was da noch kommt.

Und was kommt da nun letztendlich auf uns zu? Leider nichts wirklich Weltbewegendes. Midtemposongs mit überwiegend sauberem Gesang, der ein wenig an Großmeister Joey Ramone erinnert. Einfache Arbeit an den Instrumenten und simple Melodien lassen mich nicht wirklich in Euphorie ausbrechen. Der erste der drei Titel ist ein lockerer Rocksong ohne Ecken und Kanten. Er läuft geradeaus und überrascht eigentlich nur mit seiner Gleichmäßigkeit und der Gewissheit, eben nichts Überraschendes zu präsentieren. „I pray“ – der zweite Track – geht da doch etwas rauer zu Werke. Der Gesang räkelt sich auch manchmal in düstere Gefilde und bringt so einen Hauch von Abwechslung. Die Orgel surrt schön und der Song tut keinem weh. Aber das war es auch schon. Abschließend kommt noch „Man born and fall“. Das eindeutig ruhigste Stück dieser Veröffentlichung. Eine leise Gitarre, ein wenig Begleitung durch das Schlagzeug und ein überzeugenderer Vortrag am Mikro als bei den vorhergehenden Stücken lassen hier etwas aufhorchen. Nach gut 3 Minuten setzt dann doch das härtere Brett ein und schafft es tatsächlich mich etwas wachzurütteln. Aber leider ist dies auch nichts, was der Scheibe einen besonderen Reiz verleiht. Klanglich merkt man leider auch, dass es sich um eine Eigenproduktion handelt. Etwas zurückhaltend kommt der Sound an, aber der Sänger ist jederzeit gut zu verstehen.

So kann ich zum Schluss nur sagen, dass mich das Material nicht wirklich beeindruckt hat. Zu klischeehaft und einfach erscheinen die Kompositionen und nutzen das Potenzial der Musiker nicht aus. Ich hoffe daher, dass der für 2007 angekündigte Longplayer etwas mehr Enthusiasmus aufweist und den Hörer mit mehr Ideen überrascht, dann könnte das Album eventuell überzeugender sein.

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