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MYSTIGMA - Andagony

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Mystigma-Andagony.jpg
Artist MYSTIGMA
Title Andagony
Homepage MYSTIGMA
Label ECHOZONE
Veröffentlichung 10.08.2012
Leserbewertung
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7.8/10 (4 Bewertungen)

MYSTIGMA (früher TEARS OF MYSTIGMA), das steht schon seit vielen Jahren für kompetenten Gothic Metal aus dem Münsterland. Nach einer längeren Pause legt der Vierer um die beiden Songwriter Jörg und Torsten Bäumer nun mit „Andagony“ das erste Album seit 5 Jahren vor.

Nun ist es gerade in einem vergleichsweise statischen Genre wie dem viel zitierten Gothic Metal (oder Rock) extrem schwierig, das Rad neu zu erfinden und/ oder ein Werk zu erschaffen, was auch im Langzeit-Test qualitativ besticht. Entweder man bricht mit dem starren Stilkorsett und lotet völlig neue Grenzen aus oder man versucht, durch ein eigenes Mischungsverhältnis der einschlägigen Zutaten wie dezente elektronisch-pluckernde Spielereien, wabernde Keyboardteppiche, schwelgerische, mit melancholischem Pathos getränkte Vocals und möglichst treibendes Gitarrenriffing ein besonders leckeres Rundstück zu kreieren. MYSTIGMA sind lange genug dabei, um das zu wissen und haben sich für die zweite Möglichkeit entschieden. Und man darf ihnen mit Fug und Recht bescheinigen, dass sie sich dabei geschickt angestellt haben. „Andagony“ besticht im ersten Moment sogleich durch seine ausreichend druckvolle Produktion aus den Principal Studios, die einher geht mit dem über die gesamte Albumlänge bestechenden Drive der fast ausschließlich im Midtempo angesiedelten Rocksongs. Die Betonung liegt dabei eindeutig auf Rock und erinnert dabei mitunter angenehm an die schwedischen ENTWINE. Dazu passt auch die Tatsache, dass es MYSTIGMA weitestgehend gelingt, die gefährlichen Kitschhürden gekonnt zu umkurven, leider in ihrem musikalischen Bereich nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Das ist dem oben erwähnten Mischungsverhältnis zu verdanken. Da gibt es straightes und knackiges Songwriting mit treibenden Riffs, untermalt von pulsierenden Elektronika á la SECRET DISCOVERY und tieftraurige Melodien, die mit einem Auge Richtung DREADFUL SHADOWS schielen, ohne jedoch deren erhabene Schönheit zu erreichen. Und wenn es mal poppige Nuancen gibt, fühlt man sich ein wenig an PARADISE LOSTs „Host“ oder gar CLAN OF XYMOX erinnert

Alles in allem ist “Andagony” also eine runde Sache geworden, ob es zum großen Durchbruch reicht, mag man wohl bezweifeln, aber wer mit den genannten Referenzen etwas anfangen kann, sollte hier durchaus mal ein Ohr riskieren. Als Anspieltipps könnten der Opener „Quicksand“ oder das extrem eingängige „Irony Of Fate“ dienen.

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Mystigma 'Andagony' Tracklist
1. Quicksand Button MP3 bestellen
2. Antagonist of fear Button MP3 bestellen
3. Vision incomplete Button MP3 bestellen
4. No God knows Button MP3 bestellen
5. Close to you Button MP3 bestellen
6. Never seen before Button MP3 bestellen
7. Irony of fate Button MP3 bestellen
8. You're not real Button MP3 bestellen
9. Until it ends Button MP3 bestellen
10. I don't need you Button MP3 bestellen
11. I steal your light Button MP3 bestellen
12. Worlds collide Button MP3 bestellen
13. In deine Hand
14. Vision incomplete (Video) (Data Track)
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