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NAGLFAR - Téras

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Naglfar-Teras.jpg
Artist NAGLFAR
Title Téras
Homepage NAGLFAR
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.3/10 (331 Bewertungen)

Die Schweden NAGLFAR waren schon immer eine der eigenständigsten Bands im Black/ Death Metal-Bereich. Das untermauert auch das mittlerweile 6.Album “Teras”. Es fängt ungewohnt doomig-schleichend mit dem bombastisch-mächtigen Titeltrack an, den man als Introsong sehen kann. “Pale Horse” knüppelt dann aber sirrend-melodisch erstmal alles nieder, wüstes Geblaste inklusive. Eine rasend schnelle und dennoch melodische Abrißbirne, das macht ihnen einfach keiner nach (auch wenn IMMORTAL ähnlich agieren). Zwischendurch gibt es immer wieder slowere, marschierende Parts mit tollen Leads und viel bedrohlicher Atmosphäre. Famos! Auch das treibende “III Death Dimension Phantasma” bügelt einen auf ähnliche Art und Weise, ist jedoch einen ganzen Tacken langsamer angelegt. Der Solopart ist erste Sahne, die morbiden Keyboards erzeugen die richtige Düsterheit, bevor losgeblastet wird.

Waren die ersten Songs noch recht kurz, so bringt es “The Monolith” passenderweise auf fast 7 Minuten. Der beginnt dann auch majestätisch mit BATHORY-Groove und wird nur marginal schneller in einigen Passagen, enorm wuchtiges Teil. Die Rakete “An Extension of his Arm and Will” ist auch als Single veröffentlicht worden und vereint die Bandtypischen Trademarks, absoluter „Hit“! Das tierisch groovende “Bring Out your Dead” dürfte live eine Granate werden, da kann man herrlich die Rübe zu kreisen lassen. Man beschränkte sich ja noch nie auf pure Raserei und stumpfes Geprügel, rifft/ soliert nach wie vor gerne im Heavy/ Thrash Metal-Stil, ist aber trotz aller Melodien jederzeit absolut Black Metal. Was eine weitere kleine Parallele zu IMMORTAL ist. Dass man aber auch mal wie eine Nähmaschine losrattern kann, zeigt das fiese “Invoc(H)ate”. Die pure Zerstörung! Das achtminütige Epos “The Dying Flame of Existence” beschliesst dieses erneut hervorragende Werk vorzüglich.

Die Produktion ist selbstredent knallig und wer immer noch ex-Sänger Jens Ryden vermisst, der sollte sich erstmal die abartig gute Leistung von Kristoffer W.Olivius (der ja mit Jens die Band 1992 gegründet hat!) auf “Téras” reinschrauben! In Sachen Black Death Metal sind und bleiben NAGLFAR die Macht! KAUFEN!!!

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