Terrorverlag > Blog > NAPALM DEATH > The Code is red… Long live the Code

Band Filter

NAPALM DEATH - The Code is red… Long live the Code

VN:F [1.9.22_1171]
Napalm-Death-Code-is-red.jpg
Artist NAPALM DEATH
Title The Code is red… Long live the Code
Homepage NAPALM DEATH
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.3/10 (7 Bewertungen)

Fast ein Vierteljahrhundert schon gehören diese Engländer zu den festen Konstanten der extremen Metallandschaft. Eigentlich eine verdammt lange Zeit für eine Band, die nur verdammt kurze Lieder schreibt. Bzw. schrieb, denn ganz so extrem wie in den Anfangstagen musizieren NAPALM DEATH ja heute nicht mehr. Die Diskographie ist so lang, dass sie nicht mehr auf die Promo passt, während die Namen der Ausfälle wahrscheinlich auf einer Briefmarke Platz finden könnten. Sie haben Cover-Alben ihrer Helden aufgenommen und sich politisch gemäß Geisteshaltung und Genre immer über alle Maßen korrekt verhalten. Und sie legen anno 2005 wieder einen absoluten Knaller vor, der die vorangegangenen Werke sogar noch übertrifft, da sind sich die Kritiker weitestgehend einig.

Dabei weichen sie nur unwesentlich von ihren letzten beiden Götterwerken „Order of the Leech“ und dem programmatisch betitelten „Enemy of the Music Business“ ab. 15 Tracks lang eine Mischung aus Groove, Grindcore Parts, wildestem Double Bass Geböller und Mark Greenways unnachahmlichem Geröhre. „Shaking the Barney” sozusagen mit Gegrunze, Geschrei UND Aussage. Die Sache hat Schmackes und durch die fette Produktion vom Russ Russel(-Terrier) auch das nötige Fundament ohne Ende zu knallen. Kein Ausfall, keine Experimente, sieht man einmal von den namhaften Gastsängern ab. Da wären Jamey Jasta, der moderne Metal Messias, Jello Biafra, die DEAD KENNEDYS-Ikone und der fast legendär zu nennende Jeff Walker (Ex-CARCASS). Besonders Herr Biafra, den die Napalmisten ja fast kultisch verehren(siehe Coversong-Auswahl früherer Tage) fällt natürlich sofort auf mit diesem grell-weinerlichen Singsang bei „The Great and the Good“. Ein passendes Motto übrigens: NAPALM DEATH sind gleichzeitig „Great“ und „Good“ und können – gerade weil sie keine Beweise hierfür mehr antreten müssen – immer wieder ihren Status bestätigen. Auf einzelne Songs muss man hier nicht eingehen. Den Sound kennt jeder und wer sich bis heute nicht für die Insulaner interessiert hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

NAPALM DEATH - Weitere Rezensionen

Mehr zu NAPALM DEATH