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NECRO FACILITY - The Black Paintings

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Artist NECRO FACILITY
Title The Black Paintings
Homepage NECRO FACILITY
Label PROGRESS PRODUCTIONS
Veröffentlichung 06.04.2005
Leserbewertung
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7.4/10 (7 Bewertungen)

Der Weg, den SKINNY PUPPY mit “The Process” eingeschlagen und mit “The greater …” verfeinert haben, hat bei vielen alten Fans nicht wirklich Anklang gefunden. In der Zwischenzeit haben unzählige Bands jedoch ihre Sounds/ Ideen kopiert – manche besser manche schlechter -, aber großer bzw. langfristiger Erfolg war ihnen nicht vergönnt, man denke nur an die dennoch genialen PLACEBO EFFECT.

Als ich das erste Mal von NECRO FACILITY las, dachte ich zunächst an einen weiteren, nicht großartig zu erwähnenden Plagiats-Versuch. Doch das Debüt der Band um den erst achtzehnjährigen Oscar Holter (Schon ein bekannter Remixer/ Produzent von Bands wie SPETSNAZ oder RUN LEVEL ZERO), ist es Wert sehr genau betrachtet zu werden. Auf den Punkt gebracht: Den Hörer erwartet die Härte der “Too Dark Park” gepaart mit der verstörenden Genialität der “VivisectVI”. Herausgekommen sind 11 perfekt durchstrukturierte Electrosongs, die ebenso wie SKINNY PUPPYs Werke schwer einzuordnen sind: Kein Harshelectro, kein typischer Midtempo Clubsound, sondern Tracks, die zwischen brutalen harten Beats, wirren Sounds und melodiösen Elementen hin und her variieren. Untermalt von der facettenreichen Stimme des Sängers Henrik Bäckström. “Freeze” und “Nursed” sind zwei Stücke, die sehr melodisch beginnen, deren ruhige Anfangssequenzen aber durch wilde Beatattacken zerstört werden, unterstützt von aggressivem, aber dennoch angenehmem Gesang. Eingestreute Synthflächen und unterschwellige Samples runden das Gesamtbild ab. “Ifrit” sowie “Quite Calls” wählen einen anderen Schwerpunkt. Hier wird, auch durch alptraumhafte Soundläufe, eine düstere, mit Schreien und bedrohlichen Stimmen zersetzte Atmosphäre geschaffen. Alles was in den ersten neun Songs verwendet wurde, bricht förmlich in geballter Form über die beiden Schlußtracks “Painted Sky” und “Spawn” hinein. Soundstrukturen interessieren nicht mehr, wilder chaotischer Sessionoutput scheint sich hier zu entladen: Absolut wirrer Grundtenor, Drumeffekte, angsteinflößender Gesang, teilweise schmerzhafte Syntheffekte verlangen zum Schluss dem Hörer noch mal alles ab.

Ein Album, das derart perfekt bei einer als beinahe unkopierbar geltenden Band abkupfert, Eingängigkeit und Verrücktheit miteinander kombiniert, aber trotz aller Parallelen (für mich jedenfalls) als eigenständig dasteht, hätte einen großen Erfolg verdient.

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Necro Facility 'The Black Paintings' Tracklist
1. Intense Button MP3 bestellen
2. Downstairs Button MP3 bestellen
3. Freeze Button MP3 bestellen
4. Methane View Button MP3 bestellen
5. Ifrit Button MP3 bestellen
6. Nursed Button MP3 bestellen
7. Quiet Calls Button MP3 bestellen
8. Serge Suite Button MP3 bestellen
9. Dead Ice Button MP3 bestellen
10. Painted Sky Button MP3 bestellen
11. Spawn Button MP3 bestellen
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