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NEIKKA RPM - Rise of the 13th Serpent

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Artist NEIKKA RPM
Title Rise of the 13th Serpent
Homepage NEIKKA RPM
Label ALFA MATRIX
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nach den ersten paar Klängen war mir klar, dass ich mir eine harte Nuss angelacht habe, wir reden hier nicht von normalem Elektro, hier werkelten kranke Personen ein krankes Album zusammen, und dies macht mich natürlich neugierig. In Erfahrung brachte ich, dass sich zwei Leute aus New York eines Tages trafen, Musik machen wollten und es auch umsetzten, sogar mit ordentlichem Erfolg in der Industrial-Szene, alles andere ergibt nicht wirklich viel Sinn, dazu gehört auch die Musik der Herren auf ihrem aktuellen Album „Rise of the 13th Serpent“.

Nach mehreren Durchgängen entschied ich mich, das Konglomerat als Industrial mit Rave Einflüssen einzuordnen, man muss sich den Titelsong des Films „Blade“ vorstellen, man tanzt in irgendwelchen Schlachthöfen zu treibenden Beats und lässt sich davon ekstatisch treiben, dann weiß man sehr genau, wie die Scheibe klingt. Diese Beschreibung kommt der Sache relativ nahe, die Songs bewegen sich relativ grenzwertig zwischen den Stilen, in dieser Grauzone macht man Schwenker in die eine oder andere Richtung, als wollte man die Opfer mit einer Handbewegung herlocken, kunstvoll und raffiniert zugleich. Und NEIKKA RPM geben den Leuten das, was sie hören wollen: Krachende Drums in hoher Geschwindigkeit, schön knarzende Sounds mit blubbernden Synthies gemischt und normaler Sprechgesang wie zu besten Intelligent Techno Zeiten, in dessen Richtung es ab und zu auch mal ausufert. Für den Gesang sind auch viele zusätzliche Gäste vertreten, genannt seien unter anderem Claus Larsen (LEAETHER STRIP), Claus Kruse (PNE) und J3 (a:GRUMH…) die ihre tatkräftige Hilfe anboten, und genau deren Stücke setzen im Bereich Vocals auch die größten Akzente.

Wer bis jetzt Interesse bekommen hat, der wird höchstwahrscheinlich den Kauf nicht bereuen, denn die CD ist nicht nur für tanzwütige depressive Menschen geeignet, man kann das Album auch in voller Länge ganz einfach „genießen“, denn ruhige Töne werden ebenso ausgiebig gelebt. Für unsere Plattentellerkünstler möchte ich das Interesse auf die Stücke „Demon Breeder“, „Find a way“ und „Voyour“ richten, aber insgesamt bietet „Rise of the 13th Serpent” sehr viel Potenzial für „Industrie-Menschen“, hier werden keine Klänge billig und lieblos hintereinander geklatscht, sondern mit viel Intelligenz und Herz kreiert.

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