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NEW IDEA SOCIETY - Somehow Disappearing

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Artist NEW IDEA SOCIETY
Title Somehow Disappearing
Homepage NEW IDEA SOCIETY
Label SHINY SHOES/ CARGO
Veröffentlichung 28.12.2010
Leserbewertung
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Neue Ideen braucht die Welt – und somit auch die Musik. Insofern also gut, dass eine entsprechend firmierte Gesellschaft nun ihren vierten Silberling nach ihrem Debüt „You are awake or asleep“ aus dem Jahre 2005 veröffentlicht. Der Stil, den sie dabei zu spielen pflegt, ist allerdings nicht gerade neu.

Unüberhörbar mit den 80ern sympathisierend musizieren NEW IDEA SOCIETY auch bei den Dutzend neuen Kompositionen auf „Somehow Disappearing“ und wandern dabei auf den Pfaden von Größen wie THE CURE oder NEW ORDER. Chris DeAngelis’ teils melancholische, teils hoffnungserfüllte, doch stets gefühlvolle Synthesizer- und Pianoklänge durchströmen beim Abspielen des Rundlings den Raum und erzeugen ein zaghaftes Knistern, sobald sie den Gesang von Mike Law umtänzeln. Den Takt dazu geben der sich sehr songdienlich präsentierende Michael DiBenedetto und QUICKSAND-Schlagzeuger Alan Cage vor, welcher sich dabei von seiner (deutlich) sanfteren Seite zeigt. So lässt das Quartett Liedgut entstehen, das sich wie der erste Sonnenstrahl nach strömenden Regen vorsichtig hinter den Wolken hervortraut und die Welt erkunden will. „Summer Lion“ ist einer dieser musikalische vertonten Hoffnungsschimmer, der es einem warm ums Herz werden lässt. Bei „Autumn you“ geht man dann schon etwas erleichterter an die Sache heran, mundharmonikaähnliche Klänge und der flottere Rhythmus lassen die Nummer beflügelt durch imaginäre Regenpfützen springen, während Stücke wie „Desolating Tongues“ schon verhältnismäßig forsch zu Werke gehen. Hier geben sich die New Yorker schon wesentlich bestimmter, punkten mit tollen Synthie-Einschüben und Verzerrungseffekten, geben jedoch nie endgültig ihre vornehme Zurückhaltung auf.

Ein wirklich gelungenes, gut 43minütiges Album haben NEW IDEA SOCIETY da mit „Somehow Disappearing“ entworfen. Der stets angedeutete Zwiespalt zwischen Angst und Mut, zwischen Melancholie und Hoffnung zieht sich in verschiedensten Abstufungen durch die zwölf Songs, bei denen es einfach Spaß macht, sich genau so vorsichtig an sie heranzutasten, wie sie es ihrerseits vorgeben. Sicher, in den 80ern hat es mehrere solcher Electro-Wave-Scheiben so oder so ähnlich gegeben – dennoch bekommt man hier nettes, gut produziertes Material zum entdecken – und vielleicht sogar zum mitsingen oder gar tanzen – geboten.

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