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NIHILO - Concordia Perpetua

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Nihilo-Concordia-Perpetua.jpg
Artist NIHILO
Title Concordia Perpetua
Homepage NIHILO
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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7.8/10 (84 Bewertungen)

Aus dem Land des Käses hat sich eine junge Band aufgemacht, der Deathcore-Jugend zu zeigen, wie man ursprünglichen Death Metal standesgemäß zelebriert und ballert selbiger auf dem Erstling „Concordia Perpetua“ 10 Mal das Basecap vom Schädel.

Die Songs brettern zumeist recht fix und ungehobelt aus den Boxen, was noch von einer oldschooligen Produktion unterstrichen wird. Dabei unterbrechen die Schweizer entweder kurz das flotte Gebolze mit groovigen Riffeinlagen („Deadborn“) oder brechen bei eher groovig beginnenden Songs urplötzlich in derbes Geschrote aus („Kassandra“). Kommerz oder „unnötige“ Spannungsbögen sucht man hier genauso vergebens wie große Melodien. Hier regieren Riffs und Raserei, ohne gar zu technisch zu werden, während das abschließende „A World Apart“ mit seiner morbide schleppenden Ausrichtung und melodiösem Ende eine weitere Facette im NIHILO-Repertoire offenbart.

Nachdem ich vom Album-Teaser der Myspace Seite zunächst wenig begeistert war, muss ich doch zugeben, dass das gesamte Werk durchaus seine Momente sowie etliche gute Riffs bereithält. Selbst wenn ich „Concordia Perpetua“ noch nicht für das Maß der Dinge in diesem Bereich halte und das Coverartwork grottig ist, sind NIHILO eine hoffnungsvolle Band, die das Potential hat, ähnlich wie ambitionierte Newcomer im Thrash, dem angestaubten Death-Metal nochmal frischen Rückenwind zu verpassen.

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