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NIN KUJI - Sayonara

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Nin-Kuji-Sayonara.jpg
Artist NIN KUJI
Title Sayonara
Homepage NIN KUJI
Label ANT-ZEN
Veröffentlichung 26.11.2010
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Auch wenn alles darauf hindeutet: NIN KUJI stammt nicht aus Japan. Hinter dem Ein-Mann-Projekt steht Norman Piske aus Deutschland. Sein musikalischer Start war Ende 2001, und nach diversen selbstveröffentlichten Tonträgern schaffte er es 2007 mit dem Minialbum „Medicine Man“ zu einem Vertrag mit dem kleinen deutschen Label „Le petit machinist“. Das verschaffte Piske zunehmende Bekanntheit in der deutschen, US-amerikanischen und japanischen DJ-Gemeinde. Ein Album folgte und nun steht mit dem aktuellen Werk „Sayonara“ in Kollaboration mit Ant-Zen dem Durchbruch nichts mehr im Wege.

Dar Name, der Albumtitel, die Tracklist und auch einige musikalische Elemente lassen ein Faible von Piske für das Fernöstliche erkennen. Und typisch japanisch abgefahren ist auch der Sound. Begrüßt werden wir mit einem „Sayonara, mankind!“, gefolgt von einem Tempel-Gong, der in einem finsteren Gitarren-Riff mit Dark-Ambient-Background ausläuft. Ab dem dritten Track kommen wir dann zum eigentlichen Sound: Rhytmic Noise, technoider Industrial und Elektro-Industrial. Stampfende Beats, satte Bässe und feine Melodien machen „Sayonara“ zu einer Bereicherung jeder Szene-Tanzfläche. Auch wenn der jeweilige Stil ähnlich ist, sind die einzelnen Songs doch sehr verschieden. Mal hören wir 90er-Jahre Industrial, der an SONAR oder WINTERKÄLTE erinnert („Traditions Keeper“ oder „Tamashii“), aber auch moderner Industrial mit technoiden Elementen („Hitori“ oder „Theatre“) bis hin zu Schranz-Industrial bei „Twhy again session“. Sehr groovig ist das Stück „Barefoot r&n/ Reprise“, neben „Sleepless“ ein weiterer Anspieltipp des Albums. Einziger Makel sind meiner Meinung nach die häufig unpassenden japanischen Samples, Mönchs-Chöre und Melodien. Aber das ist Geschmackssache.

Ansonsten hat „Sayonara“ ordentlich was zu bieten und die meisten Stücke gehen direkt ins Tanzbein. NIN KUJI wird damit zu einem würdigem ant-zen-Vertreter und demnächst sicherlich aus vielen Club-Boxen schallen. Wer Rhytmic Noise hört, dem wird das Album mit Sicherheit gefallen.

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Nin Kuji 'Sayonara' Tracklist
1. sayonara, mankind! Button MP3 bestellen
2. journey to the center of myself Button MP3 bestellen
3. sleepless (throbbing silence) Button MP3 bestellen
4. disrupted skies Button MP3 bestellen
5. daichi no musuko / atatori musuko Button MP3 bestellen
6. traditions keeper (short) Button MP3 bestellen
7. tamashii Button MP3 bestellen
8. hitori (part v) Button MP3 bestellen
9. theatre (stages) Button MP3 bestellen
10. barefoot r&n / reprise Button MP3 bestellen
11. sojobo image Button MP3 bestellen
12. i am the myth Button MP3 bestellen
13. sayonara, medicine man! Button MP3 bestellen
14. twhy again session (rm1x-tribute) Button MP3 bestellen
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