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NO PRIDE - Der Quell des Lebens

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Artist NO PRIDE
Title Der Quell des Lebens
Homepage NO PRIDE
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Österreich ist ja schon bekannt für seine guten Gothic Metal Bands. So ist es keine Überraschung, dass auch diese Truppe aus dem schönen Alpenländle kommt. Eine Überraschung allerdings ist, dass es diese Band schon seit 1992 gibt und mir weder bekannt war noch einen Deal an Land ziehen konnte (was sicherlich in direktem Zusammenhang steht:-), Anm. der Red.) NO PRIDE spielen die eher ruhigere Variante ihres Genres. Vor allem scheinen die Musiker große Fans von TIAMAT zu “Wildhoney”-Zeiten zu sein, denn das ganze Konzept von Artwork, Songs und Atmosphäre erinnert schon sehr an dieses Album.

Nur selten wird das Tempo angezogen, so wie bei “Sceptic”. Sonst bewegt man sich im melancholisch ruhigeren Bereich. Positiv auffallend ist das Zusammen- bzw. Gegenspiel vom cleanen Gesang und den, etwas an CREMATORY erinnernden, Growls. Nur die Sprech-Passagen klingen ein bisschen nach einem Nachrichtensprecher und passen nicht so ganz zur Atmosphäre. Ein echtes Highlight ist der Song “Lana”, wo wirklich alles stimmt. Die Growls sind aggressiv, die Riffs etwas mehr im Vordergrund, die cleanen Vocals klingen ergreifend und selbst die Flüsterstimme wirkt hier alles andere als unpassend… dazu bitte ein Video drehen, sobald der Label-Deal eingetütet ist. Schon fast klassisch bildet das sehr lange Epos und Titelstück “Der Quell des Lebens” den Abschluss der sehr gelungenen CD. Wobei dieser Song doch wirklich etwas lang geraten ist. Die langen Zwischenparts aus Riffs und Keyboards ziehen das Stück doch etwas zu sehr in die Länge. Ebenfalls gut gelungen sind die Texte, welche zum Großteil in Deutsch verfasst wurden. Auch wenn die klassischen Themen wie Natur, Liebe, Tod usw. behandelt werden, klingen die Worte sehr schön gewählt und bei weitem nicht so schwülstig, wie bei so manch anderer Band.

Da kann man nur sagen, dass die 14 Euro für diese CD, die übrigens mal eben über 60 Minuten geht, absolut gerechtfertigt sind und man nur hoffen kann, dass diese Band bald von einem guten Label unterstützt wird.

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