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OPIATE FOR THE MASSES - The Spore

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Artist OPIATE FOR THE MASSES
Title The Spore
Homepage OPIATE FOR THE MASSES
Label BODOG MUSIC
Veröffentlichung 26.04.2006
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Meine Güte, in Phoenix/ Arizona geht’s ja zu! Da gibt es rivalisierende Bands – von rivalisierenden Banden hatte ich schon gehört, aber dass das Musik-Biz bei den Amis so hart ist… Auf jeden Fall rekrutieren sich die Mitglieder von OPIATE FOR THE MASSES aus solchen rivalisierenden Bands, hoffen wir mal, dass durch diesen Zusammenschluss 1999 in der Phoenixer Szene Frieden eingekehrt ist. Ruhig wird es dort nicht zugehen, wenn ich mir die Debütscheibe des von Marx inspirierten Quartetts so anhöre. Die Jungs, die bereits mit MINISTRY, MARILYN MANSON, LINKIN PARK, KMFDM und THE MISFITS auf Tour waren, sind definitiv keine Freunde leiser Töne und so geht es auf ihrem Erstling auch ordentlich zur Sache.

Da wird nicht lang gezaudert, sondern gleich mit „Introducing“ in die Vollen gegangen. OK, dann weiß ich jetzt ja, womit ich es zu tun habe. Bei „Can’t Feel“ schont Ron Underwood in keiner Weise seine Stimmbänder und auch Seven Antonopolous hat an seiner Schießbude einiges zu tun. „Up To Me“ geht die Sache etwas ruhiger an, aber auch nur, um dann mit voller Gitarrengewalt loszulegen. Erinnert ein wenig an alte CULT-Sachen. Das trifft auch noch auf den Anfang von „Drown“ zu, dann werden OFM allerdings deutlich ruppiger als die Engländer. „Clean“ entwickelt sich gar zu einem ziemlichen Geshoute und einem wahren Gitarrengewitter made by Jim Kaufman. Währenddessen setzt „Step Up“ auf Klangcollagen und benutzt mehr Industrial-Attribute. Die eher ruhigen Titel „Intermission“, „Transparency“ und „Nothing Left“ gefallen mit Synthie-Spielereien und zeigen deutlich die Einflüsse, die DEPECHE MODE auf OFM haben. Nach einem programmierten Start wendet sich „Heaven“ wieder stärker den Saiteninstrumenten zu, ein besonders treibender Song, der laut gehört werden will. Dafür bedient „Now“ stärker die Industrial-Schiene, während „Dig It Up“ wieder zum Rock zurückfindet und „An Interlude“ gar mit ungewöhnlichen Klavierklängen überrascht. Passenderweise heißt der letzte Song „The End“, bei dem der flotte Vierer noch mal zeigt, was in ihm steckt. Keine Frage, die Herrschaften haben Feuer unterm Hintern.

Als bewusstseinserweiternd würde ich „The Spore“ nicht unbedingt bezeichnen, aber als energiegeladene Rockmusik im Spannungsfeld zwischen TOOL, METALLICA, NINE INCH NAILS und DEPECHE MODE, um nur einige Namen zu nennen, die für OPIATE FOR THE MASSES prägend und von Bedeutung sind. Im Ergebnis ein abwechslungsreicher und frischer Sound mit wandlungsfähigem Gesang – was will man mehr?

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Opiate for the Masses 'The Spore' Tracklist
1. Introduction
2. Can't Feel
3. Up to Me
4. Drown
5. Clean
6. Step Up
7. Intermission
8. Heaven
9. Now
10. Transparency
11. Dig It Up
12. Interlude
13. Nothing Left
14. End
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