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OSTARA - Immaculate Destruction

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Ostara-Immaculate-Destruction.jpg
Artist OSTARA
Title Immaculate Destruction
Label TRISOL
Veröffentlichung 23.09.2005
Leserbewertung
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4.0/10 (5 Bewertungen)

Na, da haben die Jungs von OSTARA aber Pech, dass ich gerade erst die neue NEW MODEL ARMY besprochen habe, denn was hier vollmundig als „melancholische Folkpopsongs“ angepriesen wird, klingt allenfalls wie NMA light.

Während bei den Altmeistern in jedem Ton Herzblut steckt und sie es sich von daher leisten können, abseits aller Trends ihr eigenes Ding zu machen, wird hier lustlos nebeneinander hergedroschen und alles, was nach mehreren Hördurchläufen übrig bleibt, sind enervierende Refrains, ein großes Gähnen und die Gewissheit, das alles schon mal woanders und besser gehört zu haben. Was man Dank englischer Texte ja schnell mal verdrängen kann, wird einem dann im Booklet auch noch durch eine deutsche Übersetzung mehr als deutlich gemacht: Triviale Düsterlyrik, die mich peinlich erschauern oder herzhaft lachen lässt. „Begraben wir die Vernunft in der Zeit des Blutes“ – schon geschehen. Vor Jahren haben OSTARA ja mal das Neofolk-Feld beackert, und wenn man sich nun „Dark-Folk“ oder „Goth-Rock“ auf die Fahnen schreibt, dann bitte mit mehr Elan und Inspiration! Auch die Produktion ist schlapp/ unmotiviert, und wo hier Stu Mason und Dave Renwick (ex-BRONSKI BEAT und ex-COMMUNARDS) unterstützt und ergänzt haben sollen bleibt mir verborgen. Auf einer Bonus-CD bekommt man dann im Wesentlichen Akustik-Versionen der bereits gehörten Tracks, so dass „Red Honey“ neben der Original- auch noch als Soft mix, Acoustic und Orchestral Version vertreten ist. “Getretener Quark, macht breit – nicht stark“ würde Goethe dazu sagen. Wenigstens gibt es hier dann mal einen Track ohne den Gesang von Richard Leviathan, und den find ich dann gleich gut.

Dabei kommt das Ganze in einem aufwendig gestalteten Digipak mit echt schickem Outfit daher. Außen hui und innen pfui, da kann man alle pubertierenden Gruftimädls nur warnen: Achtung Mogelpackung – besser erst mal antesten!

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Ostara 'Immaculate Destruction' Tracklist
1. Compassion from above
2. Feast of the fall
3. Red honey
4. Lightbringer
5. Story of lament
6. Immaculate destruction
7. Ride the tiger
8. Endtime
9. Reborn into the wild
10. The bridge
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