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PHANATOS - Part VII – IX

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Artist PHANATOS
Title Part VII – IX
Homepage PHANATOS
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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7.6/10 (8 Bewertungen)

PHANATOS. Eine Kreuzung aus tHANATOS und PHANtasie? Auf jeden Fall die musikalische Inkarnation eines gewissen Fredrik Andersson, der seinen Werdegang in einer sehr ausführlichen Biographie beschreibt. Nur so viel: 1999 begann er unter dem Projektnamen zu inszenieren und als Debütform wählte er gleich einen Dreiteiler von Star Wars-artigem Zuschnitt. Insgesamt 3 CDs mit jeweils 3 Kompositionen ergeben das neoklassische Gesamtbild, die aktuell neueste Veröffentlichung aus dem Jahre 2005 liegt nun auf dem Plattenteller. 15 Minuten Musik entstanden IN den letzten 3 Jahren und IM Kopf des besagten Skandinaviers.

„Part VII“ beginnt sehr filmisch und weckt augenblicklich Erinnerungen an düstere Thriller à la „Seven“ oder „Saw“. Im weiteren Verlauf wird es jedoch offener und durch den „Widerspruch“ von Cello (Mikaela Robsahm) und angedeuteten Growls angenehm kontrastreich. Das setzt sich auch im folgenden Titel fort, der sehr verträumt und lieblich daherkommt, fast wie gothische Elfenklänge. Der quasi doppelte Abschluss der Trilogie (bezogen auf die Einzel-CD wie die ganze Serie) integriert ab der Mitte des Stücks elektronische Effekte und harmonische Choräle, SCHILLER meets CANAAN light meets GREGORIAN…

Dann ist der eigentlich zu kurze Appetithappen schon wieder vorbei, doch wer nun angefixt ist, der kann sich schon auf den ersten „richtigen“ Longplayer 2007 freuen. Vielleicht auch auf einem richtigen Label, auf eine ORKUS-Compilation hat man es immerhin schon geschafft. Wobei PHANATOS sicher keinen typischen Goth fabriziert, auch Anhänger von Filmscores bis hin zu sphärischer Weltmusik könnten Gefallen an den Klängen finden. Einfach mal auf der HP Probehören.

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