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PIGMY LOVE CIRCUS - The Power of Beef

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Pigmy-Love-Circus-Power-of-Beef.jpg
Artist PIGMY LOVE CIRCUS
Title The Power of Beef
Homepage PIGMY LOVE CIRCUS
Label GO-KART RECORDS
Veröffentlichung 03.11.2006
Leserbewertung
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Cooles Cover… sehr cooles Cover! Aber viel mehr Lobhudelei kann ich dieser Combo bei bestem Willen nicht abgewinnen… So muss es sich anhören, wenn sich vier gelangweilte Amis zusammen tun, ein paar Pullen Jackie vernichten und drauf los jammen. Und das seit immerhin schon 17 Jahren. Und man mag es kaum glauben, diese Combo hat nach ihrem Debüt 1990 (eine Live-Scheibe) sogar einen Major-Deal angeboten bekommen und diesen glatt ausgeschlagen…

Nach ihrem zweiten Album “When Clowns become Kings” (1992) war dann auch erstmal Sense, da Schlagzeuger Danny ja so ganz nebenbei noch bei TOOL hinter den Kesseln sitzt und damit über Jahre hinweg natürlich nicht verfügbar war. Nach deren Lateralus-Tour hat man sich dann doch wieder zusammengerauft und sich über zwei Jahre immer wieder in Dannys Loft-Studio getroffen, um “The Power of Beef” einzudengeln. O.K., um DAS gut zu finden, darf man aber wirklich nicht mehr nüchtern sein. Und da ich selbst schon seit Jahren dem Alk abgeschworen habe, fällt es mir relativ schwer, Zugang zu diesem Werk zu finden. Wie schon Gitarrist Peter Fletcher selbst richtig sagt: “An dieser Scheibe lässt sich wahrlich nichts Nettes finden”.

Aber nun mal zum musikalischen. Da gehen PLC eher schwerfällige Midtempo Wege und klingen ziemlich nach den Südstaaten. Die Gitarren schrebbeln doomig daher und die Soli klingen etwas schräg. Ab und zu kommt auch die typische Texas-Gitarre zum Zuge. Neben dem durchaus ansprechenden Drumming von TOOL-Danny kann ich am ehesten noch dem Gesang etwas Positives abgewinnen. Der kommt durchaus kräftig daher und klingt wie Mischung aus einem besoffenen Billy Gibbons und einem halbwegs nüchternen Lemmy Kilmister. Am gelangweilsten schien bei den Aufnahmen allerdings Bass-Mann E. Sheperd Stevenson gewesen zu sein. Denn der spielt bei eigentlich jedem Song dieselbe Bass-Line rauf und runter… Textlich kann ich mangels Infos nicht viel sagen, aber was will man bei Titeln wie “Livin’ like shit”, “Drug Run to Fontana”, “Highway Man” und “Madhouse Clown” schon groß erwarten…

Also neee, für mich ist diese Ausgrabung ehrlich nichts. Vielleicht kann man diese Scheibe reinschmeißen, wenn man in Texas auf einem Highway den nächsten Saloon sucht oder das nächste Treffen der NRA…

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Pigmy Love Circus 'The Power of Beef' Tracklist
1. Livin' Like Shit
2. Drug Run To Fontana
3. Swamp Creature
4. Bone Orchard
5. Pistolero Sleep
6. Bad Luck
7. Murderer
8. Highway Man
9. Headless Horseman
10. 12 Gauge Kiss
11. Madhouse Clown
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