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PINK TURNS BLUE - Phoenix

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Artist PINK TURNS BLUE
Title Phoenix
Homepage PINK TURNS BLUE
Label ORDEN/ ALIVE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Waren PINK TURNS BLUE in den letzten Jahren zuweilen auf einigen Konzertbühnen zu sehen, so war es doch still um die Band geworden. Das soll sich mit der Veröffentlichung des neuen Albums „Phoenix“ Anfang April ändern. Denn wie Phoenix aus der Asche melden sie sich nach 10 Jahren mit neuem Material zurück. Auch thematisch handeln die Songs von der Wiederauferstehung, dem Tod sowie den weltpolitischen Themen unserer Zeit wie etwa Öl-Kriege oder diverse Katastrophen. Stilistisch hat sich nicht viel geändert. Und genau dies ist das schöne an dieser Musik.

Schon der Opener „The Lost Son (Phoenix)“ beweist, dass die Tage dieser Band mit ihren tanzbaren Gitarrensounds noch lange nicht gezählt sind. Rhythmisch gekonnt verbinden hier die Saiteninstrumente Wave- mit leichten Punkklängen. Eben PINK TURNS BLUE. Wer vielleicht erst noch einige Minuten der Eingewöhnung brauchte, wippt spätestens bei “Now’s The Time” mit, einem Song, der trotz seiner Beschwingtheit eine leichte Melancholie, welche bestens zur Thematik passt, aufweist. Schön ist die Steigerung zum folgenden Stück „Wanderers“, welches so richtig an „alte“ Pogo-Zeiten auf der Tanzfläche erinnert, etwas düsterer daher kommt und vom Krieg erzählt.

„Good Times“, „True Love“ und „The Crusade“ gehören zu den etwas ruhigeren, aber keineswegs weniger kraftvollen Liedern, die vom Durchhalten, der wahren Liebe ebenso aber auch von Religionskriegen erzählen und zum Nachdenken anregen. Als mein persönliches Lieblingslied entpuppt sich „Can Love Survive“, ein wunderbar verträumtes Lied, welches sich mit der Länge und dem Scheitern der Liebe beschäftigt und in dem viele Sehnsüchte hörbar werden.

„Feel My Soul“ handelt von der Selbstentfremdung und rundet mit herrlichen, ruhigen und gleichzeitig düsteren Gitarren ein Werk ab, das man wieder und wieder hören kann, ohne dass es sich abnützen würde und von dem ich hoffe, dass es nicht nur bei eingefleischten Fans Beachtung findet. Von Selbstentfremdung dieser Band kann jedenfalls keine Rede sein. Wer die Möglichkeit hat, PINK TURNS BLUE – im April 2005 touren sie durch Deutschland – live zu sehen, sollte diese wahrnehmen.

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