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PISSMARK - amok

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Pissmark-Amok.jpg
Artist PISSMARK
Title amok
Homepage PISSMARK
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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8.3/10 (3 Bewertungen)

Mhm, seltsamer Bandname… das ist eigentlich das erste, was einem auffällt. Diese Combo treibt seit gut drei Jahren in Österreich ihr Unwesen und bringt nun ihre erste EP an den Start. Sie selbst betiteln sich als Death bzw. Metalcore, doch so wirklich trifft das nicht zu. Von Core höre ich da nicht viel, sondern mehr von der so genannten “Neuen Deutschen Härte”, mit einem leichten Thrash Metal-Einschlag. Als offensichtlichster Vergleich kommen mir hier SCHWEISSER in den Sinn.

Lost geht’s beim Titelsong/ Opener mit wuchtigen, schleppenden Gitarren, doch im Laufe des Songs wird “Amok” zu einem brachialen Banger mit eingängigen, sägenden Riffs und brutalem Gesang. Und so lassen sich auch gut die anderen drei Songs beschreiben, denn im Ganzen ähneln sich die Tracks schon etwas. Treibende Drums, groovende Gitarren, mal schleppend, mal schneller und energische Shouts. Klare deutschsprachige Texte über gesellschaftliche Missstände dürfen bei solch einer Mucke natürlich auch nicht fehlen. Das ganze wurde in einem sehr ordentlichen Sound verpackt, der wieder mal zeigt, was heutzutage schon selbst für Demo-Aufnahmen machbar ist.

Alles ganz nett, dennoch aber nicht genug, um einen wirklich vom Hocker zu reißen. Eigentlich machen PISSMARK mehr durch ihren ungewöhnlichen Bandnamen als durch die Musik auf sich aufmerksam.

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