Terrorverlag > Blog > POETS OF THE FALL > Carnival of Rust

Band Filter

POETS OF THE FALL - Carnival of Rust

VN:F [1.9.22_1171]
Poets-of-the-Fall-Carnival-of-Rust.jpg
Artist POETS OF THE FALL
Title Carnival of Rust
Homepage POETS OF THE FALL
Label NETMUSICZONE RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Rockige Popmusik aus Finnland? Da erinnert sich mancher mit schaurigem Gefühl an Bands wie HIM oder THE RASMUS. Dass es besser und mindestens genauso erfolgreich geht, beweisen POETS OF THE FALL. Aufgefallen sind die Finnen, als sie einen Track zum PC-Spiel „Max Payne 2“ beisteuerten und wenig später ihr Erstling „Signs of Life“ Platinstatus in ihrer Heimat erreichte. Neben diversen gewonnenen Awards hat auch bereits das vorliegende „Carnival of Rust“ den Erfolg des Debüts wiederholen können – zumindest in der Heimat.

Dass dieser Erfolg aber auch bei uns Germanen eingefahren werden kann, dafür bürgt ein Dutzend abwechslungsreicher Songs auf hochkarätigem Produktionsniveau, zuhause zwischen träumerischer Pianoballade ( „All The Way/ 4U“ ) und mitreißendem Dark-Wave-Rock (Locking Up the Sun“ ). Abwechslungsreichtum und die konstant hohe Qualität zeichnen das Trio aus, auch wenn „King of Fools“, sein Potenzial an HIMesken Schmalzrock verschenkt.
Dafür schenkt „Sorry Go ’Round“ kräftig vom roten Wein rhythmischen Rocks ein, der mitschunkeln lässt und bedrückt über die eigene Unfähigkeit nachdenken lässt, die uns Mark textlich offenbart. Anders als ihr Bandname vermuten ließe, gibt’s wenig poetisches, sondern eher harte Fakten und süßliche Metaphern von POTF zu hören. Deren Wirkung verstärken stampfende Dampfhammerbässe bei „Delicious“ oder die gesangliche Ausnahmeleistung des spacigen, orchestralen Ohrschmeichlers „Maybe Tomorrow is a Better Day“. Etwas ausführlicher muss der Gesang behandelt werden, der erweist sich als vielseitiges Herzblut der so verschiedenen Titel. Ob energischer Tanzflächenrocker oder streicherunterstützte Balladesk-Akustik, die richtige Stimmwahl hebt die Atmosphäre von „Carnival of Rust“ ungemein und das nicht nur beim Titeltrack.

POETS OF THE FALL belegen, dass es auch finnischen Mainstream-Rock geben kann, der keinesfalls zu gähnender Gleichgültigkeit hinreißt. Könnte man sich dran gewöhnen…

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

POETS OF THE FALL - Weitere Rezensionen

Mehr zu POETS OF THE FALL