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POKOLGÉP - Metalbomb

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Pokolgep-Metalbomb
Artist POKOLGÉP
Title Metalbomb
Label GEGENTREND RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (1 Bewertungen)

Ehrlicher, bodenständiger und sehr traditionell-„maskuliner“ Heavy-Metal kam Anfang des Jahres in Form des Albums „Metalbomb“ der ungarischen Band POKOLGÉP auf den Markt. Das erinnert stilistisch an eine Mischung aus MANOWAR, GRAVE DIGGER und PRIMAL FEAR, aber mit einem ganz eigenen Sound trotz des urtraditionellen Stils. Ungewöhnlich für den deutschen Hörer sind dabei auf jeden Fall die ungarischen Texte. Eine interessante Sprache und ungewohnt, sie gesungen zu Metalklängen zu hören.

Design und Booklet des Jewel Case‘ kommen mitsamt Grafiken, Bildern, Fotos und Schrifttypen ebenso klassisch und genretypisch zu uns. Durchgehend in Englisch und Ungarisch beschriftet und stilvoll gestaltet. Mit 44 Minuten und 10 Stücken ist „Metalbomb“ kurz und bündig, allerdings sind da keine Note und kein Stück überflüssig. Hochklassiger Sound, solides Handwerk und eine sehr gute Produktion lassen das ganze Album zu einem Hörgenuss werden. Die 10 Stücke sind mal langsamer und beschaulicher mit einigen Balladen, aber meistens gibt´s auf die 12. Die 5 Osteuropäer spielen seit 1986 zusammen und bringen es mittlerweile auf insgesamt 20 VÖs (inklusive aller Alben, EPs und Live-Werke)! Daher rühren auch die Routine, Spielfreude und das Beherrschen der Instrumente, was man auf „Metalbomb“ sofort hört. Mit „Totális Metal“ waren sie es, die 1986 das erste ungarische Hartwurst-Genre-Album aufnahmen. In ihrer Heimat schon lange Stars erfreuen sie sich seit geraumer Zeit in Skandinavien großer Beliebtheit und erspielten sich mit zahlreichen Auftritten in Deutschland und den Niederlanden eine beachtliche Fanbase. Nach einigen Line Up-Wechseln spielt man jetzt seit 2014 konstant zusammen. Mastermind Gábor Kukovecz ist von Anfang an dabei und zuständig fürs Songwriting und die Gitarrenarbeit.

Anspieltipps: Das sehnsüchtige Schlusstück „Emlékszem“, der Opener „Az Álarc Lehull“ mit ordentlich Druck, das sehr schöne „Ringben“, das traditionelle Titelstück „Metalbomba“ und das rockig-groovige „Szabadon És Még Szabadabban“.

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