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PORTASH - Rocks!

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Artist PORTASH
Title Rocks!
Homepage PORTASH
Label NEWEX RECORDS
Leserbewertung
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7.9/10 (8 Bewertungen)

Dass Dresden auch noch andere Dinge als eine schöne Altstadt zu bieten hat, beweist die junge Band PORTASH, die nunmehr seit November 2004 existiert. Gegründet wurde sie von Stian Shiver und Dan Stard, die mit diesem Projekt zum ersten Mal gemeinsam aktiv wurden. Die aktuelle „Rocks!“-EP mit 4 Songs und 2 Remixen ist der erste Vorgeschmack auf das im Frühjahr 2007 erscheinende Album des Duos aus der sächsischen Landeshauptstadt.

Synthetische Flächen und Chorsounds paaren sich mit rockigen Gitarren und thronen über erdigen Bassläufen und stampfenden Elektrobeats. Die Band verbindet so elektronische und akustische Instrumente zu einem abwechslungsreichen Genre-Mix und präsentiert die dunklen Pop-Hymnen in einem stimmigen und vielschichtigem Gewand. Vielfältige/ gelungene Einflüsse von DEPECHE MODE, APOPTYGMA BERZERK, CAMOUFLAGE oder auch WOLFSHEIM kann man nicht verleugnen. Produziert wurde die Platte von Rüdiger Illg bei der Science2–Musikproduktion in Weyhe. Rüdiger Illg arbeitete unter anderem schon mit ALIEN SKULL PAINT, ALMOND-EYES und LIAR 21 zusammen.

Der erste Song auf der mir vorliegenden EP nennt sich „Self-centred you“ und präsentiert sich in einem elektronisch-rockigen Gewand mit melancholischen Untertönen. Mit seiner warmen Stimme bringt Stian Shiver eine gewisse Tiefe in die Komposition. Fans von OBSCENITY TRIAL oder WOLFSHEIM sollten sich das Stück nicht entgehen lassen. Mit „Anyone“ zeigen PORTASH, dass sie auch mit nachdenklichen, melodiösen und noch tiefer gehenden Klängen aufwarten können. Meiner Meinung nach der beste Titel auf der EP. Bei „Desperate“, dem 3. Stück, handelt es sich um einen leicht verträumten, aber dennoch rhythmischen Song. Schneller und tanzbarer gibt sich der vierte Track „Decision“.

CONSCIENCE steuerten zudem einen Mix zu „Self-centred you“ bei und erschuffen damit einen noch tanzbareren Sound, ohne dass der ursprüngliche Titel irgendwelche Sympathien verlieren würde oder sich gar verstecken müste. Der letzte Song auf der Platte ist der „Desperate“-Remix von CAISARON und dieser präsentiert sich noch immer verträumt, aber mit einem stampfenderen Rhythmus als im Original und der Sound schmiegt sich perfekt an die eindringliche Stimme des Sängers an.

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