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POSTMORTEM - Seeds of Devastation

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Artist POSTMORTEM
Title Seeds of Devastation
Homepage POSTMORTEM
Label WAR ANTHEM RECORDS
Veröffentlichung 19.11.2010
Leserbewertung
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10.0/10 (4 Bewertungen)

POSTMORTEM sind eine feste Größe im deutschen Death Metal Underground und verfügen über eine kleine, aber feine Fangemeinde, die sich sicherlich – gemessen an der Qualität ihres neuen Albums – noch weiter vergrößern dürfte. „Seeds of Devastation“ ist nämlich ein tolles Todesblei-Album geworden, das sich hinter der internationalen Konkurrenz keinesfalls zu verstecken braucht.

Mich erinnert das neue Werk der Berliner ein wenig an KATAKLYSM und auch kleine BOLT THROWER-Einflüsse lassen sich in dem mit Thrash Metal-Elementen versetzten Songmaterial finden. „SOD“ beinhaltet elf Tracks, unter denen kein Ausfall zu entdecken ist, sondern nur erstklassige Death Metal-Klopper, die intensiv und abwechslungsreich aus den Boxen tönen. Egal ob man nun ein wenig nach AMON AMARTH klingt wie beim melodisch-aggressiven „Dark New World“, welches förmlich danach schreit, dazu live das Haupthaar zu schütteln, ob treibend („So Cold“), fies-böse („Deliverance“), wütend („Give Us Hate“) oder stampfend majestätisch, wie es bei „Drop Another Body“ der Fall ist. „Chopped, Shredded and Grind to Meatballs“ lässt dann die Goregrind-Fraktion lächeln und weckt Erinnerungen an CANNIBAL CORPSE – nicht nur vom Titel her – und „Nocturrnal Prayer“ überrascht durch seine unerwartet melodische Grundausrichtung, die gepaart mit den echt krank klingenden Vocals eine interessante und ungewöhnliche Nummer im Programm der Band ergibt und stilistisch an die Melodic-Death Metal-Hits von HYPOCRISY erinnert. Und das waren längst nicht alle gelungenen Nummern auf der fünften vollständigen Scheibe der seit 1991 aktiven Todes Metaller.

Wenn man POSTMORTEM etwas vorwerfen will, dann die Tatsache, dass man ihre Einflüsse sehr genau heraushört. Aber mal ehrlich, was ist falsch daran? Warum soll man nicht zeigen, wer die Vorbilder sind? Warum sich nicht mit vollen Händen aus dem großen Topf extremen Metals bedienen, um einen möglichst abwechslungsreichen Sound zu kreieren? POSTMORTEM haben hier ein Album mit elf abwechslungsreichen, sehr gelungenen Songs abgeliefert, gut produziert und toll gespielt. Das Teil macht einfach Spaß – Was will man mehr? Unterm Strich also nicht definitiv ein sehr gutes Album, welches sich jeder Deather einmal anhören sollte. Geil!

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Postmortem 'Seeds of Devastation' Tracklist
1. Deliverance
2. Give Us Hate
3. Ghost Of The Warship
4. Dark New World
5. Prelude To Devastation Button MP3 bestellen
6. Blood Spangled Banner
7. Drop Another Body
8. Chopped, Shredded And Grind To Meatballs
9. Nocturnal Prayer
10. So Cold Button MP3 bestellen
11. Waranthem
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