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PRO-PAIN - Prophets of Doom

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Artist PRO-PAIN
Title Prophets of Doom
Homepage PRO-PAIN
Label RAW HEAD/ CONTINENTAL
Veröffentlichung 25.04.2005
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Ob sich Gary Meskil Anfang der 90er hat träumen lassen, dass er mit seinem Baby PRO-PAIN das nächste Jahrtausend erreichen wird und mithin schon sein 10tes Album veröffentlicht? Diese Frage wird wohl nicht zu beantworten sein, aber die Konstanz, mit der er uns einen Knaller nach dem anderen vor den Latz knallt, ist schon bewundernswert. Und so ist 2005 nicht nur das Jahr, wo er mit seinen Mannen die BÖHSEN ONKELZ beim letzten Tänzchen begleitet, sondern auch der richtige Zeitpunkt für 10 neue Dampfhämmer zwischen Metal und Hardcore, die wieder auf dem bandeigenen Label „Raw Head“ erscheinen. Eine weitere Konstante: Das Cover Artwork ist mal wieder… eher bescheiden ausgefallen.

Im Grunde ist die Rezension einer PRO-PAIN Scheibe verdammt einfach, man kann auf die wenigen Neuerungen (wenn es sie denn gibt) hinweisen und ein positives oder sehr positives Fazit ziehen. Meins fällt dieses mal sehr positiv aus, ob nun das immer wiederkehrende Promozitat „Das beste Album der Bandgeschichte“ zieht oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Entscheidend ist viel eher, dass Gary & Co. ihre Fans noch nie im Regen stehen lassen und trotz objektiv nur marginaler Soundvariationen immer ehrliche, harte Musik abgeliefert haben. Nun zu den Details: Melodischer Gesang fehlt dieses Mal, dafür kann man sogar vereinzelte Death Growls wahrnehmen, ein Stilmittel, welches ruhig noch ausgebaut werden könnte. Insgesamt fällt die Scheibe doch recht metallisch aus, was sich an einigen Soli und vor allem direkt progressiven Akkordfolgen festmachen lässt (siehe „Operation Blood for Oil“ und „The Prisoner“). Auch die SLAYER-Einflüsse sind nicht zu überhören, wenn beispielsweise „Hate marches on“ nach Akustik-Beginn mit entsprechend typischen King Gitarrenriffs aufwartet. Natürlich wird es nie zu vertrackt, wenngleich man wirklich anerkennen muss, wie sich die Herren im Laufe der Jahre spieltechnisch verbessert haben. Dabei gibt’s sowohl Midtempo Groover wie schnelle Reißer auf die Ohren, was den Silberling keine Sekunde langweilig erscheinen lässt. Der Opener „Neocon“ mit den abgehackten Riffs zu Beginn, die im weiteren Verlauf des Songs immer wieder aufgegriffen werden, reiht sich nahtlos ein in die Lange Reihe klassischer PRO-PAIN Tracks. Wie man anhand der Songtitel sicher schon festgestellt hat, nimmt man lyrisch kein Blättchen vor den Mund und konzentriert sich dieses Mal besonders auf die amerikanische Kriegspolitik im Irak. Die politischen Inhalte des Hardcores bleiben also immer präsent.

The same procedure as every year: Andere kommen und gehen, aber PRO-PAIN bleiben sich treu und verfeinern ihren Dampframmensound immer wieder um einige Nuancen. Knallt heftig und ist auch inhaltlich auf der richtigen Seite!

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Pro-Pain 'Prophets of Doom' Tracklist
1. Neocon Button MP3 bestellen
2. Un-American
3. Hate marches on
4. One world ain't enough
5. Getting over
6. Operation blood for oil
7. Torn
8. Death toll rises
9. The prisoner
10. Days of shame
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