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PSY’AVIAH - Chasing the Speed of Light

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Artist PSY’AVIAH
Title Chasing the Speed of Light
Homepage PSY’AVIAH
Label ALFA MATRIX
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Nach der erfolgreichen VÖ des 7. Studioalbums unter dem Namen PSY´AVIAH („Seven Sorrows, Seven Stars“), des belgischen Musikers, Texters und Produzenten Yves Schelpe folgt nun im Nachklang ein Remix-Werk namens „Chasing The Speed Of Light“, ebenfalls bei den Electrospezialisten von Alfa Matrix. Auf dieser Remix-CD findet man einige neue Versionen von bereits bekannten Tracks in neuen Mixvarianten, 3 bisher nicht so bekannte Stücke (“HAL9000”, “Last of Us” sowie “Alone”) in drei verschiedenen Versionen, sowie 4 sehr interessante experimentelle Stücke von einem Demotape aus dem Jahre 2002 quasi als Bonus oben drauf.

Den größten Anteil hat “Alcubierre Drive”, aufgenommen mit der Stimme der Sängerin Kyoko Baertsoen (Ex-LUNASCAPE), in insgesamt 5 Versionen: die Radio Edit ist sehr eingängig und schön anzuhören, die Version der Labelkollegen AVRICE IN AUDIO wirkt sehr getragen und relaxed – dunkler und mit “gewichtigerem” Gesangspart kommt die Version von CYBORGDRIVE aus den Boxen, die Version von KONER ist verfrickelter und dunkler ausgefallen, wohingegen die Remixarbeit von DISKONNEKTED vs DJ WOLF nach sanftem Drum´n Base und Café del Mar klingt. “Alone” mit Lis van Akker am Mikro ist sehr poppig ausgefallen, aber mit einer wunderschönen S/E-Pop-Melodie auch m.E nach der stärkste Track der VÖ. Die Version von ETASONIC vs Andre H Dance im Radio Edit spielt diese Stärke der Nummer noch mehr aus – geht in die Beine und macht gute Laune! “Not What I Expected” im Radio Edit ist etwas kürzer als die Albumversion, aber sehr nah dran – klingt wie THE AZOIC. “Not What I Expected” im ANTIBODY-Mix klingt ein wenig nach AND ONE, ist aber eher unspektakulär. Experimentelles und mehr Café del Mar bzw. sanften Drum´n Base bekommt man in der Version von TIM IRON (“Last Of Us”) auf die Ohren. Ähnlich, aber experimenteller im Abgang klingt die Version von “Lessons From The Past” von besagtem TIM IRON – auf die Länge des Tracks etwas gewöhnungsbedürftig… Klassischen, dunklen Electro hört man danach mit “HAL9000” von dem Nebenprojekt MARION XUE. Die abschließenden 4 Stücke von dem “Dorian Grey Theater Music Piece anno 2002” fallen “gewagt”, ungewöhnlich, aber gleichzeitig sehr hörenswert aus. Der Sound ist dunkel, in sich ruhend und rein instrumental gehalten. “Clock”, “Tele” und gerade “Beat001” mit seiner Thereminenmelodie klingen wie klassische SciFi-Filmmusik. Insgesamt ein sinnvoller Abschluss und als “Goody” oben drauf eine nette Dreingabe zu dem Remixalbum.

Fans von Yves´ Output sollten auf jeden Fall einen Kauf tätigen, allen interessierten Electroheads sei ein Anhören empfohlen.

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