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PSY’AVIAH - Seven Sorrows, Seven Stars

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PsyAviah-Seven-Sorrows-Seven-Stars
Artist PSY’AVIAH
Title Seven Sorrows, Seven Stars
Homepage PSY’AVIAH
Label ALFA MATRIX
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Der belgische Musiker und Texter Yves Schelpe ist zurück mit seinem Electroprojekt PSY’AVIAH und dem neuen, – so viel sei vorweggenommen – überaus gelungenen 15-Tracker “Seven Sorrows, Seven Stars”.

Im Pressetext merkt man dazu an: “Auf dem siebten Album erschaffen PSY’AVIAH eine Distanz zur dunkleren und depressiven Vergangenheit und schlagen eine fröhlichere und positive Richtung ein. Der einzigartig emotionale und hoch kreative Stil bleibt erhalten. Die Texte drehen sich um Magie, Wunder und Mysterien und passen perfekt zum futuristischen Elektro. Trip Hop, Ambient und sogar groovender Eurodance sind ebenso zu finden.” – Treffender hätte ich es nicht formulieren können!

Man bekommt mit den 15 Stücken also eine dunkel-bunte Mischung von dem Antwerpener präsentiert. Musik zum Träumen, zum Schweben, zum Fliegen, zum Sporten, zum Fahren auf der Autobahn, oder zum Abgehen in den Clubs! Abgesehen von der gut produzierten und sehr hörbaren Musik ist “Seven Sorrows, Seven Stars” eine eindrucksvolle Ansammlung von Gastsängerauftritten quer durch die BeNeLux-Szene und die alfa matrix-community.

Die 15 Tracks sind allesamt ein Hörgenuss, allerdings gibt es 6 Tracks die in punkto Qualität noch einmal deutlich herausstechen. Da wären beispielsweise “Lessons from the Past” zusammen mit der Sängerin Mari Kattmann und das traurig melancholische “Never Look Back“ feat. Ellia Bisker, gefolgt von dem wehmütigen „Opia” mit Gesang von Pieter Van Vaerenbergh. Weiterhin zu nennen sind hier das treibende „Not What I Expected“ (Fallon Nieves – erinnert stark an THE AZOIC!) und das sehr eingängige und sehr gut geschriebene „Face to Face“ mit Landsmann Roeland van der Velde am Mikrofon.

Mein persönlicher Höhepunkt auf „Seven Sorrows, Seven Stars“ ist allerdings das unerreicht schöne „Stronger“ eingesungen von Addie Nicole – hier stimmt einfach alles: Groove, Produktion, Stimmklang, Gesang, Text und die erzeugte zarte Stimmung – daran kann man sich einfach nicht satt hören. Bitte mehr davon Yves!

Wer das Album als limitierte Boxausgabe bestellt, erhält eine weitere CD mit 14 Remixen u.a. von: ETASONIC, TIM IRON, AMARTA, ALEX DALLIANCE, GIRLFLESH, IMPLANT, SKYSHIFTER, KONER und LIQUID DIVINE, sowie CUTOFF:SKY, CYBORGDRIVE, ROOL und PEOPLE THEATRE. Leider lag diese 2. CD nicht zu Begutachtung vor, aufgrund der Projektnamen liegt allerdings die Vermutung nahe, dass man da eine Remixreise quer durch alle europäischen Electrostile gemacht hat.

Wer guten Electro schätzt und stimmliche wie stilistische Bandbreite mag, sollte nicht zögern, sich Yves Schelpes 7. Album unter dem Namen PSY´AVIAH zuzulegen. Es lohnt sich!

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