Terrorverlag > Blog > QUATRO SCOTT & POWELL > s/t

Band Filter

QUATRO SCOTT & POWELL - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
QUATRO, SCOTT & POWELL
Artist QUATRO SCOTT & POWELL
Title s/t
Homepage QUATRO SCOTT & POWELL
Label WARNER
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Die in Detroit geborene Suzi Quatro erregte Anfang der 1970er als eine der sehr seltenen weiblichen Rockbassistinnen großes Aufsehen und setzte sich mit Songs wie „Can The Can“, „48 Crash“ (beide 1973) und „Devil Gate Drive“ (1974) früh ein Glamrock-Denkmal als toughe Frau im männerdominierten Rock. Der Brite Andy Scott spielte bei THE SWEET den Sechssaiter und profilierte sich im Laufe der Bandgeschichte als Songwriter und Produzent mit herausragenden Qualitäten. Mit Hits wie „Ballroom Blitz“, „Teenage Rampage“, „Blockbuster“ und „Fox On The Run“ wurden THE SWEET zu Superstars der Glam-Rock-Szene. Drummer Don Powell gehörte zu den Gründungsmitgliedern von SLADE aus Wolverhampton, die mit 17 Top-20-Hits, darunter sechs Nummer-1 Hits, zu einer der erfolgreichsten britischen Bands der 1970er Jahre wurden. Unsterblich bleiben Songs wie „Coz I Luv You“, „Mama Weer All Crazee Now“, „Cum On Feel The Noize“ und nicht zuletzt der Weihnachtshymne „Merry Xmas Everybody“. Alle drei Musiker blieben auch nach den Siebziger Jahren aktiv und taten sich im letzten Jahr zu einer wahren Glam-Supergroup zusammen.

Sie sind die Supergroup aus dem Herzen des Glamrock und bringen die geballte Power des Rock’n’Roll: Suzie Quatro (Vocals & Bass), Andy Scott (Vocals & Gitarre) und Don Powell (Drums) sind mehr als nur drei Rockmusiker – sie sind Inbegriff des Glamrock-Mythos und waren die Motoren des 70er Jahre Leder- und Glitzerrocks. Unter dem Namen QUATRO, SCOTT & POWELL zelebrieren sie nun auf ihrem selbstbetitelten Longplayer erdigen Rocksound mit schnörkellosen Beats und griffigen Geradeaus-Krachlatten.

Keine Frage, dass man diesen Herrschaften in Sachen Musik nichts mehr erklären muss und auch mit 67, 68 und 71  Jahren sind Suzi, Andy und Don keineswegs altermilde geworden. Und anders als man es vielleicht bei diesen drei Glam-Altvorderen vermuten würde, steht im Mittelpunkt ebenso klassischer wie zeitloser Rock’n’Roll. Den Leadgesang übernimmt Mrs. Quatro mit ihrer markanten Röhre und gemeinsam mit den Herren im Bunde liefert die Dame bestens ab. Als Anspieltipps seien das krachende „Long Way Home“, die Ballade „Pain“ (zusätzlich auch noch in einer Orchester-Version auf dem Silberling vertreten) und das treibende „Late Nights Early Flights“ genannt. In Asien und Australien ist das Debüt schon vor geraumer Zeit erschienen. Die deutschen Fans werden jetzt fürs Warten mit zwei neu hinzugefügten Tracks belohnt. Da wäre einmal „Fever“, das bereits unzählige Male gecovert wurde und hier eine knackige Neuinterpretation erfahren hat. Und zusätzlich noch „Tossin’ And Turnin’“, das 1961 BOBBY LEWIS einen Nr.1-Hit bescherte; bei QSP weichen die damaligen R’n’B-Einflüsse einer etwas raueren Darreichungsform.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

Mehr zu QUATRO SCOTT & POWELL