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ROBIN FOSTER - Empyrean

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ROBIN FOSTER
Artist ROBIN FOSTER
Title Empyrean
Homepage ROBIN FOSTER
Label MEMBRAN
Veröffentlichung 03.02.2017
Leserbewertung
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Wer 2012/2013 auf einem ARCHIVE-Konzert war, hatte mit großer Wahrscheinlichkeit auch bereits das Vergnügen, ROBIN FOSTER live zu erleben. Das bot sich an, da der ARCHIVE-Frontmann Dave Pen beim zweiten Longplayer „Where Do We Go From Here?“ des Komponisten und Muli-Instrumentalisten am Mikro mit von der Partie war und die überwiegend instrumentale Musik, die von Kapellen wie TALK TALK, MOGWAI, SIGUR ROS, GODSPEED YOU BLACK EMPEROR!, RADIOHEAD, NEW ORDER oder auch THE SMITHS beeinflusst ist, durchaus auch zum ARCHIVE-Kosmos passt. 2015 machten die beiden schließlich bei ihrem Projekt WE ARE BODIES und dem gleichnamigen Erstling gemeinsame Sache. Beim jüngsten Studio-Output „Empyrean“ war der Kollege Pen allerdings nicht involviert, aber auch mit den Musikern, die ihm an dieser Stelle zur Seite standen, hat der gebürtige Brite mit Wohnort in Frankreich wahrlich hörenswerte Musik konserviert.

Vocals spielen beim vierten Streich auch nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, geradezu cineastische Soundlandschaften entstehen zu lassen, die ihre ferne Verwandschaft zu Soundtracks wie Ennio Morricone nicht leugnen können. Im smoothen Ambient-Style dringt zunächst der Opener „Hercules Climbes The White Mountain“ ans Ohr, ehe die „Electronic Weapons” auf den Dancefloor zwingen und NDIDI O den Gesang beim hitverdächtigen „Everlast“ übernimmt. Derweil verortet „Roma“ den Hörer mit seinen hypnotischen Klängen in eine unverfälschte Reduziertheit, die an Island und SIGUR ROS denken lässt, um dann ebenfalls mit tanzbaren Grooves ins Bein zu gehen. So in Schwung gekommen, übernimmt mein persönlicher Favorit „Argentina“ mit viel Temperament und wem es jetzt noch nicht in den Füßen juckt, hat auf ambientlastigem Post-Rock-Terrain wohl eher weniger zu suchen. Ungleich düsterer, aber nicht weniger zwingend schließen sich der Titeltrack „Empyrean“ und das mit elektronischen Loops geschmückte „Vauban“ an, um am Ende an das eingängige „Man On Fire“ abzugeben, bevor mit „The Hardest Party“ abermals eine menschliche Stimme zu hören. Diesmal ist es PAMELA HUTE, die der atmosphärischen Nummer einen zarten Schmelz verleiht. Bleibt noch „In Ghent“, das abermals in sacht schwebenden, nordisch anmutenden Sphären unterwegs ist.

ROBIN FOSTER hat bereits zahlreiche Filmmusiken komponiert und auch bei „One Tree Hill“ und „Criminal Minds“ kann man seine Lieder hören. Außerdem haben renommierte Marken wie Hugo Boss, Cartier und Barclays ihre Kampagnen mit Fosters Stücken unterlegt. Hierfür sind auch die Songs auf „Empyrean“ bestens geeignet und gleichzeitig weit davon entfernt, nur eine beliebige Hintergrundbeschallung zu sein. Dafür sind die zehn Tracks viel zu einnehmend und intensiv!

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Robin Foster 'Empyrean' Tracklist
1. Hercules climbs the white mountain Button MP3 bestellen
2. Electronic weapons Button MP3 bestellen
3. Everlast Button MP3 bestellen
4. Roma Button MP3 bestellen
5. Argentinia
6. Empyrean Button MP3 bestellen
7. Vauban Button MP3 bestellen
8. Man on fire Button MP3 bestellen
9. The hardest party Button MP3 bestellen
10. In Ghent Button MP3 bestellen
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