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SAM BEAM & JESCA HOOP - Love Letter For Fire

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SAM BEAM & JESCA HOOP
Artist SAM BEAM & JESCA HOOP
Title Love Letter For Fire
Homepage SAM BEAM & JESCA HOOP
Label SUB POP
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

“Love Letter For Fire” ist die Kollaboration von SAM BEAM (alias IRON AND WINE) und der Singer/Songwriterin JESCA HOOP. Seit 2014 haben die beiden an den 13 Songs geschrieben – ganz in der Tradition gemischt geschlechtlicher Singer-Songwriter-Duette. Ursprünglich wollte Sam lediglich eine EP machen, doch Jesca überzeugte ihn schnell, dass der gemeinsame kreative Input für eine Full Length reichen würde.

„Welcome To Feeling“ heißt es beispielsweise an der Startlinie – ein zarter Willkommensgruß, der auf den introspektiven Folk de nachfolgenden „One Way To Pray“ vorbereitet, ehe das entspannt groovende „The Lamb You Lost“ übernimmt und „We Two Are The Moon“ zum Träumen einlädt. Mit dem beschwingten „Midas Tongue“ zieht das Tempo dezent an und auch „Know The Wild That Wants You“ gefällt mit smoothen Rhythmen, die ohne unnötige Eile zu überzeugen wissen, ehe das poppige „Every Songbird Says“ mit flirrenden Tonfolgen um Aufmerksamkeit buhlt. Derweil verlegt sich „Bright Lights And Goodbyes“ auf leise Melancholie, bevor „Kiss Me Quick“ vermittels einer Fiedel einen Hauch Country-Folk-Feeling in den getragenen Sound einfließen lässt. „Chalk It Up To Chi“ zeigt sich hingegen von einer verspielten Seite, während „Valley Clouds“ mit einer abwechslungsreich-anmutigen Instrumentierung verzaubert und gleiches auch mit dem reduzierten „Soft Place To Land“ gelingt. Bleibt noch „Sailor To Siren“, mit dem der Silberling atmosphärisch dicht endet.

Neben SAM BEAM und  JESCA HOOP an Gesang und Gitarre waren bei den Aufnahmen auch die Musiker Robert Burger (Keyboards), Eyvind Kang (Violine, Viola), Glenn Kotche (Drums, Percussion), Sebastian Steinberg (Bass) und Edward Rankin-Parker am Cello mit von der Partie. Um es kurz zu machen: Das Ergebnis „Love Letter For Fire“ kann sich mit seinen mal federleichten und dann wieder sanft-schwermütigen Melodien zweifellos hören lassen und das US-Duo hat versprochen mitsamt Band im späten Frühling/frühen Sommer nach Europa zu kommen. Da sollte doch auch ein Abstecher nach good old Germany machbar sein!

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