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SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX - The Essentials

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SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX
Artist SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX
Title The Essentials
Homepage SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX
Label UNIVERSAL
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Gecovert wird ja gern, insbesondere in der Art und Weise, dass Pop- und Rocksongs in andere Genres transformiert werden. THE BOSSHOSS haben es beispielsweise sehr erfolgreich in Country-Gefilden vorgemacht. THE BASEBALLS begeistern mit ihren Rockabilly-Interpretationen und die Finnen von STEVE’N’SEAGULLS verpassen harter Kost ein großartiges Hillbilly-Gewand. Und dann gibt es seit 2011 noch SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX, deren Bandleader Scott Bradlee in wechselnder Besetzung aktuellen Pop- und Rocknummern in swingenden und groovenden “altmodischen” Arrangements einen ganz neuen Sound beschert. Mehr als 500 Millionen Views und über zwei Millionen Abonnenten auf Youtube zeugen von der Begeisterung, die Jazz, Ragtime und Swing bei den Hörern und Zuschauern hinterlassen. Dazu passen auch die 400.000 monatlichen Stammgäste bei Spotify.

„The Essentials“ enthält erstmals eine Auswahl der größten Hits, die der talentierte Musiker-Trupp in den letzten Jahren zu Gehör gebracht hat. Mit dabei sind u.a. „Creep“ von RADIOHEAD in einer wunderbar perlenden Piano- und Bläser-Bearbeitung, ebenso ELLIE GOULDINGs „Burn“, das tiefenentspannte „We Can’t Stop“ von MILEY CYRUS, JUSTIN BIEBERs „Sorry“ und mit „Hey Ya! Eine OUTKAST-Nummer, die auch THE BOSSHOSS schon mal vor der Flinte hatten. Gleiches gilt für „No Diggity“ von den BLACKSTREET-HipHoppern. Bei SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX ist das Ergebnis natürlich ungleich smoother ausgefallen. Großartig sind auch die jazzigen Neuinterpretationen des GUNS’N’ROSES-Klassikers „Sweet Child O’ Mine“ und „My Heart Will Go On“, das im Original von CELINE DION stammt und deutlich mehr Pep erhalten hat. Auch LORDEs „Royals“ hat die Reise in die Vierziger und Fünziger Jahre bestens überstanden und sogar eine Fußballstadion-Hymne wie „Seven Nation Army“ (THE WHITE STRIPES) verträgt eine Vintage-Jazz-Umorientierung problemlos und ist absolut hörenswert geraten. Erwähnt sei außerdem noch der MACKLEMOORE & RYAN-LEWIS-Track „Thrift Shop“, der ebenfalls ein echter Leckerbissen mit viel Retro-Schwung ist. MAROON 5 liefern mit ihrem „Maps“ die Vorlage für eine echte Soul-Perle und auch auf der Zielgeraden wird dank „Such Great Heights“ (THE POSTAL SERVICE) aus Indietronic noch einmal temperamentvoller Soul mit viel Gebläse.

Wer denkt, dass „The Essentials“ von SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX doch die perfekte musikalische Untermalung für eine Cocktail Lounge ist, liegt definitiv nicht verkehrt. Das haben sich wohl auch Mr. Bradlee und seine zahlreichen Mitstreiter gedacht, denn der CD liegt neben dem üblichen Booklet ein weiteres Heftchen mit Rezepten für zwölf Vintage Cocktails bei. Keine Frage, die beteiligten Musiker leben das Projekt mit Leib und Seele. Das merkt man auch der Optik an, die sich auch in den sehenswerten Videos wiederfindet. Nicht nur die Musik transportiert die Atmosphäre der 40er und 50er, auch die Kleidung der Protagonisten und sonstige Ausstattung ist absolut authentisch. Ein Genuss für Augen und Ohren, der Lust auf mehr macht. Im März und April kann man sich davon auch live bei mehreren Deutschland-Terminen live überzeugen!

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