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SEPTEMBER CODE - III

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Artist SEPTEMBER CODE
Title III
Homepage SEPTEMBER CODE
Label THE LEADERS GROUP
Leserbewertung
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Aus Griechenland hört man momentan nicht so wahnsinnig viel. Ob das ein gutes oder eher schlechtes Zeichen ist, lasse ich mal dahin gestellt. Auf jeden Fall ist es viel angenehmer, sich mit griechischem Prog-Rock statt mit Athener Finanznöten zu beschäftigen, wenn man es mit einer Band wie SEPTEMBER CODE zu tun hat.

Die fünfköpfige Kapelle gibt es bereits seit 2002 und der geneigte Leser darf selbst raten, der wievielte Silberling „III“ wohl sein mag. Auf dem Zettel haben die Hellenen klassischen Progressive Rock, der technisch versiert, anspruchsvoll und doch direkt daher kommt. Die Stimme von Frontmann Dim Koskinas, der auch den Sechssaiter bearbeitet, besitzt dabei durchaus Wiedererkennungswert und auch die Gitarren-Hooks und Synthie-Flächen beweisen Eigenständigkeit. Begleitet wird das Ganze von einer prägnanten Rhythmusfraktion, wobei mir die gemeinsame Umsetzung insbesondere beim balladesken „Fear No More“ mit seinen eruptiven Einschüben gefallen hat. Doch bereits dank „Self Crisis“ und „You May Leave Now“ startet das Quintett ebenso knackig wie überzeugend, Als echtes Highlight entpuppt sich in der Folge das vielschichtige „Skeptic“ und auf der Zielgeraden hauen SEPTEMBER CODE mit „Aftermath“ noch einen im besten Sinne herzerwärmenden Schmusesong raus, nachdem zuvor beim getragenen „Where Lies The Truth“ auf einmal die traditionelle Bouzouki zum Einsatz kam.

„III“ sei allen ans Herz gelegt, die auf Prog-Rock der alten Schule stehen und auch dem Melodic Hardrock nicht abgeneigt sind. SEPTEMBER CODE machen ihre Sache wahrlich gut und agieren in gleichem Maße abwechslungsreich wie detailverliebt.

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