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SERPENT VENOM - Of Things Seen And Unseen

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Serpent-Venom-Of-Things-Seen-And-Unseen
Artist SERPENT VENOM
Title Of Things Seen And Unseen
Homepage SERPENT VENOM
Label CHURCH WITHIN
Veröffentlichung 18.07.2014
Leserbewertung
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8.3/10 (4 Bewertungen)

Seit ihrem umjubelten Debütalbum „Carnal Altar“ haben sich für die englischen Doomrock-Prinzen einige Veränderungen ergeben, die selbst im zähflüssig-brachialen Sound des Genres deutlich auszumachen sind. Gitarrist Pete Fox verließ die Band und wurde durch Roland Scriver ersetzt, der nebenbei auch bei END OF LEVEL BOSS tätig ist. In der neuen Besetzung wurde bereits ausgiebig getourt, bevor es im Oktober des letzten Jahres mit Chris Fielding (u.a. ELECTRIC WIZARD) ins Studio ging.

Den sich mittlerweile aufgebauten tonnenschweren Erwartungshaltungen wird mit ebensolchem Druck souverän entgegengewirkt. „Of Things Seen And Unseen“ ist ein meterhoher Koloss von einem Album. Mit einem Fuß stehen SERPENT VENOM dabei fest auf traditionell umgepflügtem Boden – direkt neben Bands wie BLACK SABBATH, SAINT VITUS oder CATHEDRAL. Mit dem anderen Fuß werden weitaus größere Kreise gezogen und neue Territorien erforscht. Immer wieder lassen sich zwischen schweren Riffs und drückenden Basslinien Elemente entdecken, die das Album auf einen ganz eigenständigen Sockel heben – und damit ein ganzes Stück höher als die Masse solider Genrebands.

Vom zentnerschweren T-Rex-Blues „The Lords Of Life“ bis zum luftabschnürenden Finale von „Burning Free“, dessen brachiale Gewalt annähernd physische Schmerzen verursacht, begegnet man im Verlauf der Platte ein ständig die Form veränderndes Biest, das auf unterschiedlichste Art und Weise versucht, den Hörer platt zu klopfen. Nicht nur die Songstrukturen weisen ein großes Maß an Variabilität auf, auch dem klassischen Format Album wird Tribut gezollt. Hier hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht, in welcher Anordnung die einzelnen Stücke den größtmöglichen Sog ergeben. Besonders effektvoll ist zum Beispiel der Übergang des akustischen Instrumentalstücks „I Awake“ zum Überdampfhammer „Let Them Starve“, der gegen Ende hin noch einmal zusätzlich Fahrt aufnimmt und bedrohlich nah am schwindelerregend tiefen Abgrund vorbeizieht.

Insgesamt haben SERPENT VENOM also in allen Bereichen eine Schüppe draufgelegt. Zusammen mit dem üppigen Artwork gehört „Of Things Seen And Unseen“ zu den definitiven Genre-Highlights und wird am Ende des Jahres auf vielen Listen ganz oben stehen. Meisterwerk!

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Serpent Venom 'Of Things Seen And Unseen' Tracklist
1. The penance you pay
2. Sorrow's bastard Button MP3 bestellen
3. Death throes at dawn
4. The Lords of life Button MP3 bestellen
5. I awake Button MP3 bestellen
6. Let them starve Button MP3 bestellen
7. Pilgrims of the sun Button MP3 bestellen
8. Burning free Button MP3 bestellen
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