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SEVEN WITCHES - Amped

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Seven-Witches-Amped.jpg
Artist SEVEN WITCHES
Title Amped
Homepage SEVEN WITCHES
Label REGAIN RECORDS
Veröffentlichung 01.03.2009
Leserbewertung
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Hoppla! Bisher liefen SEVEN WITCHES, die Hauptband von Tausendsassa Jack Frost, bei mir immer unter „ferner liefen“. Nett, wie 118.000 andere Powercombos auch halt. Doch das erste Mal in die Knie gerutscht bin ich, als ich sabbernd den Namen von Jahrhundertvokalist Alan Tecchio im Info vernahm! WATCHTOWER, HADES, NON-FICTION… noch Fragen? All diese Bands haben neben dem einmaligen Gesang Tecchios noch etwas gemeinsam: sie waren ihrer Zeit jeweils um Lichtjahre voraus und somit kommerziell natürlich nicht erfolgreich.

Das dürfte sich nun zumindest etwas ändern, sind SEVEN WITCHES doch eine ganze Ecke zugänglicher für den Power Metaller, auch wenn zum Glück vieles auf dieser Scheibe an die begnadeten HADES-Werke erinnert. Und dann bin ich zum zweiten mal in die Knie gegangen, denn bei dem brettigen Opener „West Nile“ fühlt man sich schwerst an die 88er „If at First You don´t Succeed“-Sternstunde eben jener HADES erinnert, nicht nur wegen des brillanten Gesangs! Da am Bass mit Kevin Bolembach noch ein alter NON-FICTION-Weggefährte Alans mit an Bord ist, liegt die Vermutung nahe, dass sich die Herren auch kompositorisch bei diesem Album schwer involviert haben. „Sunnydale High“ könnte auch ein etwas straighterer HADES-Track sein, veredelt von fein-fettem Jack Frost-Riffing. Geil! „Dishonour Killings“ glänzt mit schrägen Sounds und abgefahrener Rhythmik. Schlagzeuger Jeff Curenton zeigt, das er ein Meister seines Fachs ist. Track Numero 4 „GP Fix“ fängt mit PRIEST-like Mopped-Gebrummel an und geht dann relativ straight ab, während das folgende „Be“ schön mit Piano-Klängen beginnt und Tecchio zeigt, dass er auch glänzend gefühlvoll in tieferen Tonlagen singen kann. Eine absolute Granatenhalbballade! Die erste Hälfte der Scheibe ist somit schon längen geiler, als alles, was Mr. Frost bisher insgesamt auf Tonträger gebracht hat in seiner bisherigen Karriere! Und es soll so weitergehen! Das langsam beginnende „Fame Gets You Off“ entwickelt sich zu einer absoluten Dampframme vor dem Herrn. Bang that Head that doesn´t Bang! Der Brüller folgt jedoch dann mit „Flesh for Fantasy“! Jawoll, der Übersong von Mr. Billy Idol! Und Tecchio singt tief! Rockt voll das Haus diese Version, gehört auf jeden Fall zu denen, die man gehört haben MUSS! Der vorletzte Track „Red“ ist gut, aber nicht wirklich spektakulär, während das mit Piano-Klängen versetzte „Widows and Orphans“ noch mal alle Register zieht zum Schluss. Witzigerweise schwer MAIDEN-lastig der Song. Sollte sich Mr. Harris mal anhören und sich dann dran erinnern, wie man einen MAIDEN-Klassiker schreibt!

Auch produktionstechnisch hat Mr. Frost eindeutig die Nase vor Mr. Harris, knallt „Amped“ doch dem Titel entsprechend vollamtlich durch die Speaker! Eine absolute Knallerscheibe, die ich in der Form von dieser Band nie erwartet hätte! KAUFEN!!!

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Seven Witches 'Amped' Tracklist
1. West nile Button MP3 bestellen
2. Sunnydale high Button MP3 bestellen
3. Dishonor killings Button MP3 bestellen
4. GP fix Button MP3 bestellen
5. Be
6. Fame gets you off Button MP3 bestellen
7. Flesh for fantasy Button MP3 bestellen
8. Red Button MP3 bestellen
9. Windows and orpahns
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