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SHINO - Transition

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Artist SHINO
Title Transition
Homepage SHINO
Label AFMUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Eine gute Stimme und eine Akustik-Gitarre. Mehr braucht es manchmal nicht, um Musik zu machen. SHINO aus Dresden stellt das mit seiner neuen Veröffentlichung „Transition“ gekonnt unter Beweis. „Acoustic Gothic“ nennt er seinen Stil, „eine Mischung aus Johnny Cash und Lestat aus ‚Chroniken der Vampire‘.“ Und so klingt es tatsächlich. Eine tiefe und beruhigende Stimme, die ausschließlich von einer akustischen Gitarre begleitet wird. Sowohl stimmlich als auch musikalisch erinnert mich das sehr stark an LUX INTERNA. Und das klingt richtig gut. Einziger Manko an der Scheibe: SHINO lebt gelegentlich seine vampireske Seite etwas stark aus. Das spiegelt sich stimmlich in einigen wenigen Songs aus und gefällt allenfalls dem Gothic-Teenie, der sich noch (bestimmte) Vampir-Filme ansieht. Glücklicherweise kommt das nur sehr selten vor. Ansonsten bietet „Transition“ gelungenen Akustik-Folk. Als eine Art Referenzalbum finden sich hier alte Stücke vom Debüt „Best of“ und den beiden bisher erschienenen EPs, sowie die beiden neuen Titel „Melancholia“/ „Fall Days“.

Aliaksandr Kavaliou, der Mann hinter SHINO, war von 1999 bis 2007 Frontmann der Dark-Melancholic-Metal-Band BLINDEYES. Nach dem traurigen Zerfall der Band kehrte er zu seinen Wurzeln zurück und übt sich seitdem in ruhigen und melancholischen Tönen. „Transition“ ist als Download-Album erhältlich. Für Fans des klassischen Silberlings hält SHINO auf seiner Homepage aber auch eine CD-Version bereit. Mit dem Kauf macht man sowohl als Neofolk- als auch Gothic-Fan mit Sicherheit nichts falsch.

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