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SHIVA - The Curse of the Gift

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Artist SHIVA
Title The Curse of the Gift
Homepage SHIVA
Label SHIVA RECORDS
Veröffentlichung 26.04.2007
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

„Shiva“ wird ja zuerst einmal eine Hindu-Gottheit, zuständig für Tanz und Ekstase, genannt, dann ist das aber auch noch der Name einer schwedischen Hardrock-Combo, was ja durchaus auch etwas mit Tanz und Ekstase zu tun hat – bzw. zwingend zu tun haben sollte! Unsere skandinavische Kapelle göttlichen Ursprungs wurde 2001 von Mats Edström (Gitarren, Songwriting & Producer) und Anette Johansson (Lead- und Background Vocals & Co-Producerin) gegründet und hat bereits zwei Alben veröffentlicht (2002 „Shiva s/t“ und 2004 „Desert Dreams“). Anlässlich der aktuellen Produktion „The Curse of The Gift“ wurde aus dem Duo ein Sextett. Neu im Boot sind Matts Ottoson (Gitarre), Matthias Höijer (Bass), Mikael Malmborg (Drums) und Niclas Olson (Keyboard), der bereits auf „Desert Dreams“ zu hören war. Großes Orchester also, schauen wir mal, wie SHIVA dieses Plus an Manpower umgesetzt haben.

SHIVA starten mit einem Gitarrengewitter und – Moment mal! Männlichem Gesang? Richtig, denn für „When Tomorrow Never Comes“ hat Fräulein Johansson sich stimmgewaltige Unterstützung bei Magnus Forsberg geholt, lässt es sich aber nicht nehmen, den Hauptpart zu singen. So richtig in die Vollen geht’s bei „Prelude“, das mit ruhigen Keyboard-Klängen beginnt und dann epische Ausmaße annimmt. Vielleicht ein bisschen sehr dick aufgetragen. Aber dem Bombastischen haben die Schweden sich wohl verschrieben, in ähnlicher Form, wenn auch mit Anleihen im Prog Rock, kommt „Kill The Past“ daher. „The Black Widow“ erinnert mich hingegen an einen Mix aus WITHIN TEMPTATION und DORO. Es folgen „Part I: The Gift“, „Part II: The Curse of The Gift” und “Part III: The Regret”. Eine Art Balladen-Trilogie in bester Modern Melodic Hardrock-Manier. „Chameleon“ bringt Anettes facettenreiche Stimme bestens zur Geltung, soundtechnisch nehmen sich ihre Männer ein wenig zurück, was sich bei „The Owner of the Truth“ aber wieder deutlich ändert. Das Ergebnis ist flotter und melodiöser Hard Rock bester Güte. So ein richtiger Schmusesong darf natürlich nicht fehlen, diesen Part übernimmt „I’m not the One“ und die Sängerin erhält Gelegenheit zu beweisen, dass sie nicht nur eine gewaltige Rockröhre hat, sondern auch gefühlvoll ihre Stimme modulieren kann. SHIVA bleiben in ruhigeren Fahrwassern, bringen mit „So Silently“ aber wieder ein wenig mehr Pomp ins Spiel. Zu guter Letzt dürfen sich die Gitarren noch einmal richtig austoben, bevor das Album mit „The Fly“ unter großem Getöse endet.

Hier wird nicht gekleckert sondern geklotzt. Statt falscher Bescheidenheit das ganz große Programm. Mir persönlich an manchen Stellen ein wenig zu üppig, aber schon in sich stimmig, wenn man einen Hang zum pompösen Hard ’n’ Heavy mit leichtem Prog Rock-Einschlag hat. Und singen kann Frau Johansson allemal.

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