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SICK-U-R - Zero Hour

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Artist SICK-U-R
Title Zero Hour
Homepage SICK-U-R
Label EIGENPRODUKTION
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Vor gut 1,5 Jahren konnten die Ösis von SICK-U-R mich doch etwas verwirren, war ihre EP zwar nicht schlecht, aber irgendwie nix halbes und nix ganzes. Metal-Lyrics und Style, aber die Mucke glich mehr einem Musical.

Auf der nun vorliegenden Full Length haben sie sich dann nun endlich entschieden. Nämlich für Metal. Die noch auf „MMIV“ vorhandenen Einflüsse spielen zwar auch weiterhin eine wichtige Rolle, das aber unaufdringlich im Hintergrund statt zu sehr nach vorne gemischt. Das kommt vor allem den Gitarren sehr zu gute, die auf „Zero Hour“ doch um einiges mehr Kraft entwickeln. Desweiteren hat sich Gitarrist/ Sänger Sandro auch stimmlich deutlich gesteigert. Gut war er ja schon, doch nun klingt seine Stimme richtig schön nach klassischem Power Metal. So kann alleine der groovige Opener „Empire“ es locker mit den Genre-Kollegen aus Finnland mithalten. Das folgende und düster angehauchte „Soraya“ zeugt auch davon, dass die Combo aus unserem Nachbarland im Songwriting deutlich zugelegt hat. Hier darf sich dann auch mal Basser Rainer etwas mehr in den Vordergrund spielen. Schön gelungen auch das eher getragene und recht düstere „The Eye and the Angel“ mit seinem zwar etwas eigenwilligen Keys-Sound, der aber im nach hinein doch ganz gut passt. „Pawn of the Prophecy“ lässt dann doch wieder den Hang zum theatralischen durchscheinen, kommt mit seinem doch kräftigeren Metal-Einschlag um einiges besser als noch auf „MMIV“. Dieser Song bräuchte nur eine bombastische Sounduntermalung und er wäre groß. Stichwort Sound… dieser ist nicht bombastisch und knallig wie eine richtige High Budget-Produktion, daher wirken die einzelnen Instrumente (z.B. beim Titelsong) etwas zu sehr für sich alleine und nicht immer als ein ganzes.

Für eine Eigenproduktion klingt „Zero Hour“ aber richtig gut und zeugt zusammen mit den gelungenen Songs, dass sich SICK-U-R nun endlich auf den richtigen Weg begeben haben. Die Hinzunahme eines weiteren Gitarristen unterstreicht diesen Eindruck nochmals.

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