Terrorverlag > Blog > SIN.SIN > Nobody‘s Heroine

Band Filter

SIN.SIN - Nobody‘s Heroine

VN:F [1.9.22_1171]
Sin-Sin-Nobodys-Heroine
Artist SIN.SIN
Title Nobody‘s Heroine
Homepage SIN.SIN
Label ALFA MATRIX
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.5/10 (2 Bewertungen)

“Nobody´s Heroine” (eine Selbstbeschreibung?) ist das neue Werk der Electrosound-“Designerin“ Kristell Lowagie (natürlich stilecht auf dem Alfa Matrix-Label) unter ihrem künstlerischen Alias SIN.SIN. Amerikaner würden es wohl als ein “laid back”-Werk bezeichnen. Tiefenentspannter und/ oder leicht zugedröhnter, lockerer Electrosound mit starken S-Pop-Elementen und hypnotischem weiblichen Gesang, wie man es von der Künstlerin seit jeher kennt und schätzt. Wenn es so etwas wie Electro-Easy-Listening geben würde, wäre der Opener “These Pretty Things” ganz weit vorne mit dabei!

Nach den beiden EPs “Black List” und “Fairytronics” folgt nun mit “Nobody´s Heroine” das Full Length-Debüt. Der englischsprachige Gesang der Belgierin (hinterließ ihre Spuren schon bei PSY´AVIAH, LOVELORN DOLLS und JUNKSISTA) ist manchmal, wie bei “Dress Machine”, kurz vor der Nervtötung, aber irgendwie hat ihre Stimme auch etwas. Dieses Stück klingt ebenso entspannt mit seinem minimalistischen Sound, der an die 80er erinnert. Der italienische Produzent Maxx von den HELALYN FLOWERS saß an den Reglern und ist ergo für den Sound des Albums verantwortlich. Musikalische Einflüsse in Form von GEIKE, HOOVERPHONIC, GARBAGE, BJÖRK oder MARSHEAUX kann man deutlich heraushören. Man könnte es am besten als eine Mischung aus melancholischem Synthiepop und flottem Cold Wave bezeichnen.

Neben der Musik ist die CD als Gesamtkunstwerk angelegt durch die mythologischen Bezüge im Design mit Fabelwesen, mystischen Anspielungen, alten Fotos und einer insgesamt ansprechenden grafischen Gestaltung. Wer jetzt neugierig geworden ist, der/m seien folgende Anspieltipps gegeben: Das fröhliche „I am so in love“, das oldschoolige „Wildwood“, „Mooving Sands“ mit seinen 90ies Eurodance-Anleihen sowie das dunkel-schöne „Blacklist“, eine Mischung aus GARBAGE und BJÖRK.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

SIN.SIN - Weitere Rezensionen

Mehr zu SIN.SIN