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SIVA SIX - Dawn of Days

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siva-six-dawn-of-days
Artist SIVA SIX
Title Dawn of Days
Homepage SIVA SIX
Label ALFA MATRIX
Veröffentlichung 11.11.2016
Leserbewertung
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6.5/10 (2 Bewertungen)

Apokalyptisch in Punkto Musik, Design, Stil und Texten – wie man es in einschlägigen EBM-Kreisen schätzt – so kommen SIVA SIX mit ihrem 12-Tracker „Dawn of Days“ dieser Tage heraus. Das griechische Duo besteht seit 11 Jahren und präsentiert den geneigten Hörern eine dunkle Mischung zwischen Hellectro und Industrial mit klassischen EBM-Anteilen sowie experimentellen, krachigeren und düsteren Electro-Industrialparts. „DoD“ markiert die nunmehr 6. reguläre VÖ der beiden Hellas-Musiker Z (Texte & Gesang) und Christian Cambas (Musik & Produktion). In ihren Anfangstagen machten sie mit dem ersten Clubhit „Black Will“ vom gleichnamigen Album Furore. Nach zahlreichen Auftritten, einigen Tourneen und mehr oder weniger erfolgreichen CDs folgten DAC-Platzierungen und einige Festival- und Konzertauftritte. Die „Superstition E.P.“ lief leidlich und nun schickt man sich an, mit „Dawn Of Days“ recht passable, aber phasenweise fade Musik auf das dunkle europäische Volk loszulassen.

„To The Light“ klingt traditionell und düster und erinnert an HOCICO oder auch [:SITD:], ebenso das flotte „Daylord“, was an die Frühphase von FUNKERVOGT gemahnt. Zahlreiche Sprachsamples aus Filmen finden sich in Tracks wie dem Altgriechischem „ἀποκάλυψις“ (Latein: APOKALYPSIS = Offenlegung/Enthüllung vgl. Offenbarung des Johannes, Bibel, Ofbb. 1,1) und dem sehr gelungenen Cover des Hauptthemas von „28 Days Later“/ „28 Weeks Later“. Die Musik von Z und Christian ist durchaus interessant und auf der Höhe der dunklen Zeit, wirklich innovativ oder einzigartig aber leider nicht: solide, gut anzuhören, aber nichts Besonderes, trotz der guten Sounds und der erstklassigen Produktion. „High On Low“ ist die schnellste und gelungenste Nummer zusammen mit dem Filmthema-Cover – geht in die Beine und bietet eine Melodie, die man nicht so schnell vergisst! Tracks wie „Superstition“ von der vorangegangenen EP, „The False Prophet“ oder der Midtempo-Titel „Forever“ klingen ordentlich, aber der Funke mag nicht gänzlich überspringen. „Until Death Reunites Us“ wiederum, wie auch „The Messenger“ wirken eher langsam und fade.

Summa summarum: Solide, ordentliche Arbeit, aber nichts Besonderes. SIVA SIX´ Album „Dawn Of Days“ bietet einiges an Licht, aber auch viel Schatten und mag auf die ganze Strecke nicht gänzlich überzeugen.

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Siva Six 'Dawn of Days' Tracklist
1. To the light Button MP3 bestellen
2. Daylord Button MP3 bestellen
3. Attokauvic
4. The dead walk the earth Button MP3 bestellen
5. Twenty eight (feat. boog from junks
6. Transcendence Button MP3 bestellen
7. High on low Button MP3 bestellen
8. The false prophet Button MP3 bestellen
9. Superstition (2k16 edit)
10. Forever Button MP3 bestellen
11. Until death reunites us (feat. g.di
12. The messenger (feat. g.diamantopoul
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